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Bericht über den Ausfall der Holzsamenernte

  • Grossh. Hessischen Versuchsanstalt

Zusammenfassung

Für einzelne, dazu gerade Hanptholzarten, war der Verlauf der Jahreswitterung nach einer der Blüthenbildung ganz ausserordentlich günstigen Frühjahrsperiode insofern ein ungünstiger, als die diesmal sehr spät eintretenden und ausserdem ziemlich heftigen Spätfröste, sowie die hierauf folgende, den ganzen Juni und Juli andauernde kühle und regnerische Witterung die reichlich vorhandenen Blüthen resp. Fruchtansätze entweder überhaupt völlig vernichteten oder doch grossentheils nicht zur Weiterentwickelnng kommen Hessen, während die trotz alledem weitergebildeten Samen durch ziemlich zeitig auftretende Frühfröste an dem Ausreifen behindert wurden. In hervorragendem Masse gilt dies von den eine gewisse Wärmesumme zur Fruchtreife benöthigenden Hölzern, speziell von Eiche und Buche; doch wird betreffs des geringen Ausfalls der Eichelmast auch vielfach dem in diesem Jahre des öfteren als äusserst häufig gemeldeten Eichenwickler (tortrix viridana L.) mit Schuld beigemessen, ja sogar derselbe von manchen allein dafür verantwortlich gemacht. Im grossen Ganzen ist jedoch, wie aus den folgenden Tabellen hervorgeht, die diesjährige Holzsamenernte als eine mittlere, vielleicht noch etwas über dem Mittel stehende, zu bezeichnen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1892

Authors and Affiliations

  • Grossh. Hessischen Versuchsanstalt
    • 1
  1. 1.GiessenDeutschland

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