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Krieg mit Frankreich

  • Ferdinand Schmidt

Zusammenfassung

Das französische Herrscherpaar machte im August 1867 dem kaiserlichen Paare von Österreich in den friedlichen Thälern von Salzburg einen Besuch. Wie war es möglich, darf man fragen, daß Kaiser Franz Josseph zu einer solchen Zusammenkunft die Hand bieten konnte, nachdem es doch vor aller Welt offen dalag, daß an seines Bruders Marimilian Erschießung, die kurz zuvor stattgefunden, niemand größere Schuld trug als Napoleon? — Ju Deutschland verursachte dies Verhalten des Kaisers von Öoppchütteln; man ließ sich durch die offizielle Erklärung es handle sich von seiten Napoleons lediglich um einen „Kondolenzbesung“, nicht berücken. Die beiden Kaiser besprachen angelegentlich, was ihr Herz bedrückte; Napoleon beriet auch mit dem Grafen Beust. Ungarus Haltung entsprach nicht den Erwartungen beider. Der ungarische leitende Staatsmann Graf Andraffy, der auf Einladung nach Salzburg gekommen war, gab es unzweideutig zu verstehche. Es war nichts mit der Reise Nappoleons und seiner Gemahlin. Nun blieb dem Kaiser Napoleon nur noch die Hoffnung, Graf Bismarck werde, durch die Zusammenkunft in Unruhe versetzt, doch noch geneigt werden, auf die „Kompensationspäne“ einzugehen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1893

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  • Ferdinand Schmidt

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