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Der Feldzug in Böhmen

  • Ferdinand Schmidt

Zusammenfassung

In den Herzen des Volkes wandelte sich von Tag zu Tag, von einem Erfolge zum nächsten die Stimmung zu gunsten der Regierung um. Zwei Königreiche und ein Kurfürstentum in einer Woche! Welch eine Armee! Und sie besteht aus unsern Söhnen, Brüdern, Verwandten! Fast kein haus ist vorhanden, das nicht vertreten wäre im Felde! — Viele hatten gemeint: ist auch die Armee kalt und stumm ausmarschiert, so wird sie doch — dafür bürgt die ihr gewordene mititärische Schulung — ihre „Schuldigkeit“ thun! — Aber welche Veränderung war jetzt schon in den Reihen des Heeres vor sich gegangen ! Die Briefe aus dem Felde, aus denen sofort Auszüge in den Zeitungen erschienen, zeigten dies. Als die Nachrichten von den ersten Erfolgen eintrafen, durchftrömte eine freudig bewegte Menge die Straßen und eilte auf die öffentlichen Plätze. Und als es in Berlin bekaunt wurde, der König schicke sich an, zur Armee abzugehen, da strömte das Volk zum Schloß, um dem greisen Landes herrn den Abschiedsgruß zuzurufen. Der Monarch erschien auf dem Balkon des Schlosses. Dorthin richteten Tausende ihre Blicke; tief bewegt sprach der greise Fürst: „Habt Dank, Dank für Euren Jubelruf; ihn nehme ich mit zur Armee. Mit Gottes Hilfe haben wir den ersten Sieg errungen; es steht uns aber noch vieles bevor. Harret aus und gedenket des Wahlspruchs: Mit Gott für König und Vaterland! Ein Hoch der Armee!“

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1893

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Schmidt

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