Advertisement

Mana pp 1-7 | Cite as

Die Sprachliche Untersuchung

  • Friedr. Rudolf Lehmann
Part of the Institut für Völkerkunde book series (ETHUETH)

Zusammenfassung

Das zus Zeit für die Etymologie des Manawortes zur Verfügung stehende Material ist noch nicht so beschaffen, daß man eine philologie sichere Geschichte des Wortes entwerfen könnte. Freilich sind besonders durch die neueren linguistischen Forschungen von Bern, Brandes, Brandstetter, G. H. Ran, Codrington, W. Schmidt, Finck u. a. sowohl die verwandtschaftlichen Zusammenhänge der Güdseesprachen mit dem Indonesischen wie des Indonesischen mit den asiatischen Sprachen nicht mehr zweifelhaft1). Auf Grund diefer allgeminen Iatsachen ist auch die Herkunft des ozeanischen Manawortes aus dem Jndonefischen anzunehmen, zumal sich, wie es scheint, eine zusammenhängende Entwcklungsreihe läßt. Doch bieten die Wörternücher der ozeanischen Sprachen noch eine solche Fülle heterogener Augaben über die Bedeutung unseres Wortes, daß man die Bedeutungsentwicklung des Mana noch nicht mit Sicherheit angeban kann. Das Wort Kommt in so viel Bedeutungen vor, die von einander völlig abweichen und z. I. von irgendeiner Zauber-oder Machtbebeutung, wie sie durch Codrington in die wissenschaftliche Literatur übergegangen ist, so weit abliegen, daß von einem etnmologischen Zusammenhang dieser verschiedenen Manaworte in den ozeanischen Sprachen wohl kaum die Rede sein kann2).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • Friedr. Rudolf Lehmann

There are no affiliations available

Personalised recommendations