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Metallüberzüge, Metallpulver

Gang der Untersuchung bei Gegenwart von Metallen
  • Alois Herzog

Zusammenfassung

Man versuche das Metall durch Kochen des Papiers mit Wasser abzulösen, evtl. durch Behandlung mit Fett- und Harzlösungsmitteln. Auch durch Schaben mit einer Rasierklinge lassen sich die meisten metallischen Beläge und Flitter in völlig ausreichender Menge mechanisch ablösen. Die Klebstoffe sind in den betreffenden Auszügen zu untersuchen (Stärke, Dextrin, Leim, Gummi, Fette, Harze, Kautschuk usw.). Eiweißstoffe bleiben mit den Metallteilen häufig verbunden; sie geben die Biuretreaktion. Auch Nitratzellulose, Azetyl-zellulose, Viskose und Kupferoxydammoniakzellulose sind von den Metallteilen kaum zu trennen. Zur Analyse der Metalle diene folgendes Schema:
  1. 1. A.

    Salpetersäure löst vollständig……siehe 2

     
  2. B.
    Salpetersäure löst unvollständig:
    1. a)

      Prüfung des Rückstandes…………siehe 7

       
    2. b)

      Prüfung der Lösung………………siehe 2

       
     
  3. 2. A.

    Mit Salzsäure entsteht ein Niederschlag …. siehe 3

     
  4. B.

    Mit Salzsäure entsteht kein Niederschlag . . siehe 4B

     
  5. 3. A. a)

    Niederschlag filtrieren und zuerst mit kaltem und dann mit heißem Wasser waschen. Lösung in Ammoniak. Nach Verdunsten des Ammoniaks Abscheidung von Kristallen (AgCl); Abb. 156–158.

     

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Referenzen

  1. 1.
    Nach V. Pöschl (Farbwarenkunde. Leipzig 1921) versteht man unter „Bronzefarben“ alle metallisch glänzenden Farbenpulver. „Es sind seltener reine Metalle (z. B. Aluminium), meist Metallegierungen (und zwar Kupferzinklegierungen, richtig als Messing bezeichnet), die in feinste Pulverform gebracht und durch geeignete Nachbehandlung, Erhitzen unter Oxydation oder Färbung mit organischen Farbstoffen, eine besondere Färbung erhalten haben.“ Der Nachweis von Kupfer und Zink kann nach F. Feigl durch eine einzige Tüpfelreaktion (mit Ammonium-quecksilberrhodanidlösung) erbracht werden. Zu diesem Zweck wird die Probe in Salpetersäure gelöst und die Lösung auf dem Wasserbade stark eingeengt. 1 Tropfen dieser Lösung wird auf der Tüpfelplatte mit 1 Tropfen Ammoniumquecksilber-rhodanidlösung versetzt. Bei Gegenwart von Kupfer und Zink entsteht ein violetter Niederschlag (Kupfer allein gibt einen gelbgrünen, Zink allein einen weißen Niederschlag). Abb. 102 und 103, ferner 49–53 und 104.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  • Alois Herzog
    • 1
  1. 1.Sächsischen Technischen HochschuleDresdenDeutschland

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