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Zug- und Druckverluste in den Wärmeaustauschern

  • Werner Heiligenstaedt

Zusammenfassung

Ein sehr wesentlicher Gesichtspunkt beim Entwurf des Unterofens ist die Vorsorge für eine gute Ausnutzung des verfügbaren Zuges zur Bewegung der Rauchgase. Alle Faktoren, welche zur Vernichtung des Zuges beitragen, müssen so ausgestaltet sein, daß diese Vernichtung auch zweckentsprechend ist. Die Zugerzeugung ist im allgemeinen teuer. Einmal ist der Schornstein an sich schon ein teueres Bauelement, dann aber ist auch der Wärmeaufwand zur Erzeugung des Zuges immer ein erheblicher Teil der aufgewendeten Brennstoffenergie. Die Energie ist zwar Abhitze, jedoch ist man zum mindesten sich Rechenschaft darüber schuldig, ob ein Teil der Abhitze nicht noch für den Ofen oder für andere Zwecke nutzbar gemacht werden kann. Hat man z. B. einen Ofen, bei dem die Ausnutzung der Wärme bis auf ,200° durch Vorwärmung möglich wäre, dessen Kamin man jedoch mit 350° beheizen muß, um den erforderlichen Zug zu erzeugen, so werden je kg Kohle 420 kcal = 5,7 Proz. des Kohleheizwertes zur Zugerzeugung verwendet.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1931

Authors and Affiliations

  • Werner Heiligenstaedt

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