Erster deutscher Frauenverein in Hamburg

  • Amélie Sohr

Zusammenfassung

„Gieb dem Volke, was in ihm selbst liegt; belebe in ihm, was es selbst hat; rege die Menschlichkeit, die in ihm selbst liegt, an und thue hierfür dein Möglichstes, so kann es im Wesentlichen und Wenigen, was es bedarf, sich selbst helfen und hilft sich selbst!“ So liess Pestalozzi in seinem Volksbuche „Lienhard und Gertrud“ den klugen und wackeren Schultheiss Meyer zu dem Gutsherrn Junker Arner sprechen, als dieser sich bei ihm Raths erholte, wie dem Elend und der socialen Verderbtheit seiner Gemeinde abzuhelfen sei. Mit diesem Satze stellte der weise und erfahrene Pädagoge gleichsam ein Grundprincip für alles Zusammenwirken guter und tüchtiger Menschen auf dem weiten Erziehungsfelde hin, welches Volksbildung und Volkswohlfahrt heisst. Der Satz ist gültig geblieben. Wir erkannten seine Wahrheit in den ersten Keimen des Vereinslebens; und weiter erkennen wir sie in den zur Frucht und Ernte gediehenen und mannigfach ausgebreiteten Erfolgen desselben. In Norddeutschland legte eine Hamburger Frau die ersten Keime einer freiwilligen Frauen-Vereinsschöpfung in den bis dahin nur von den Vätern der Stadt gepflegten Boden des öffentlichen Armenwesens.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1882

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  • Amélie Sohr

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