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Zusammenfassung

Die germanische Gemeinde der alten Zeit war eine wirthschaftliche Einheit, eine Gesammtheit gleicher wirthschaftlicher Interessen, kein politisches Ganze, wie die Stadtgemeinde des Alterthums. Jene beruhete auf der Eintheilung des Bodens in Marken und war nur eine Genossenschaft, keine juristische Person im engeren Sinne des römischen Rechtes, noch viel weniger aber eine organisilte politische Gemeinschaft. Ein Unterschied zwischen Stadt- und Landgemeinden bestand nicht.

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Literatur

  1. 1).
    Vergl. Bluntfchli u. Brater, Staatswörterbuch, Art. Gemeinde y. Brater. IV. S. 109 fgde.Google Scholar
  2. 3).
    Revidirte bayerifche Gemeinde-Ordnung v. 2. VII. 1834 (Gef. Samml. 2834 No. 15, S. 109 fgde.). Sie ift aufser Kraft gefetzt durch die Gemeindeordnung v. 29. IV. 1869 für die Provinzen oftwärts d. Rheins (Gef. S. 2869, S. 865 fgde.) und für die Pfalz (a. a. 0. S. 1009 fgde.).Google Scholar
  3. 4).
    Bluntfchli u. Brater, Staatswörterbuch, IV. S. 109 fgde.Google Scholar
  4. 5).
    Gemeinde-Verfaff. Gefetz vom 31. XII. 1831. Bluntfchli u. Brater a. a. 0. I. S. 644 fgde. Vollzugs-Verordnung v. 22. I. 1833 (Reg. Bl. No. V I ).Google Scholar
  5. 6).
    Städteordnung v. 2. II. 2832. (abgeändert am 9. XII. 1837 ) und Landgemeinde-Ordnung v. 7. XI. 2838. Ewe Eigenthümlichkeit der fächf. Städteordnung ill es, dafs der Stadtrath in gewiffer Beziehung als direktes Organ der Staatsverwaltung erfcheint.Google Scholar
  6. 7).
    H 42–48 der Verfall. Urk. vom 5. I. 1831. Gemeinde-Ordnung (für Städte und Landgemeinden) v. 23. X. 1834 (G. S. 1834, S. 181 fgde.).Google Scholar
  7. 8).
    Die revidirte übrigens nicht allgemein eingeführte Städteordnung v. 17. III. 1831 trat an Stelle der St. O. v. 2808 (Gef. S. 1831, S. 9) und brachte das Prinzip der Staatsoberaufficht zu fchärferer Ausprägung.Google Scholar
  8. 9).
    Landgemeinde-Ordnung für Weftfalen v. 32. X. 1841. (Gef. S. 1841, S..297 fgde.).Google Scholar
  9. 10).
    Gemeinde-Ordnung (f. Stadt- und Landgemeinden) v. 23. VII. 1845 (G. S. 2845, S. 523 fgde.).Google Scholar
  10. 184.
    Verf. enthält folgendes Programm: jede Gemeinde hat als Grundrecht ihrer Verfaffung a) die Wahl ihrer Vorfteher und Vertreter; b) die felbftändige Verwaltung ihrer Angelegenheiten mit Einfchlufs der Ortspolizei unter gefetzlich geordneter Oberaufficht d. Staates; c) die Veröffentlichung ihres Ge-meinde-Haushalts; d) Oeffentlichkeit der Gemeindeverhandlungen als Regel.Google Scholar
  11. 11).
    Gel.. v. 12. XII. 1848, betr. d. Verfaffung und Verwaltung d. Gemeinden (Verordn. Bl. 1848, S. 227 fgde.).Google Scholar
  12. Allg. Städteordnung v. 1. V. 1851 (Gef. S. 1851, I. Abth. S. 63) und Landgemeindegefetz v. 4. V. 1852 (a. a. O. Abth. II. S. 3). Diele beiden Ge-fetze müffen als das gelungenfte Werk moderner Gemeindegefetzgebung betrachtet werden. Vergl. Brater im Staatswörterbuch v. Bluntfchli u. Brater, IV., S. 127.Google Scholar
  13. 14).
    Das verdienftvolle Werk des trefflichen Minifters v. Watzdorff.Google Scholar
  14. 15).
    So in Heffen-Homburg (Gem. Gef. v. 9. X. 1849, Reg. Blatt v. 21. X. 1849, No. 9), S.-Altenburg (Dorfordnung v. 16. IV. 1851 ), Holftein und Schleswig (allg. Städte-Ordnung v. 18. X. 1848, v. d. provif. Regierung erlaffen, indefs nicht zur Durchführung gelangt), vor allen in Oldenburg, wo die Gemeinde.Ordnpng v. I. VII. 1855 die Selbftverwaltung der Gemeinden vollkommen herftellte.Google Scholar
  15. 16).
    In Verbindung mit den gleichzeitig erlaffenen Kreis-, Bezirks- und Provin-zial-Ordnungen, erfchien am 11. März 1850 ein Gemeinde-Gefetz für den ganzen Umfang der Monarchie, welches den in der Verfaffungs-Urkunde vom 31. I. 185o niedergelegten Grundrechten der Gemeinden Ausdruck verlieh.Google Scholar
  16. 17).
    Gefetz - v. 24. V. 1853, Art. I. (Gef. S. 1853, S. 238). Auch Art. 105 d. Verf. Urk. wurde durch ein Gefetz v. demf. Tage (Gef. S. 1853, S. 228) aufgehoben und lediglich beftimmt, »dafs die Vertretung und Verwaltung der Gemeinden, Kreife und Provinzen durch befondere Gefetze näher beftimmt werde.»Google Scholar
  17. 18).
    Brater, a, a. O. IV. 127.Google Scholar
  18. 19).
    Städteordnung f. d. fechs öftl. Provinzen v. 3o. V. 1853 (mit Ausfchlufs v. Neuvorpommern und Rügen, Gef. S. S. 263); Gef. v. 31. V. 1853 betr. d. Verfaffung der Städte in Neuvorpommern und Rügen (G. S. S. 291); Städteordnung f. Weftfalen V. 19. III. 1856 (G. S. S. 237) und vom 15. V. 1856 für die Rheinprovinz (G. S. S. 406 v. 3857); Gef. v. 14. IV. 1856, betr. d. Landgemeinde-Verfaffungen in d. 6 öftl. Provinzen (G. S. S. 356), Landgemeinde- Ordnung für Weftfalen v. 19. III. 1856 (G. S. S. 265) und Gefetz v. 13. V. 1856 betr. die Gemeinde-Verfaffung in d. Rheinprovinz (G. S. 5. 435 ).Google Scholar
  19. 20).
    Revidirte Städteordnung v. 24. VI. 1858 (Gef. S. Abth. I, S. 141 v. 1858) und Landgemeinde-Gefetz v. 28. IV. 1859 (dal. 1859, Abth. I, S. 393 ).Google Scholar
  20. 21).
    Gel. betr. die Verfaffung und Verwaltung der Gemeinden, v. 26. VII. 3854 (Verordn. Blatt S. 166), in einigen Punkten abgeändert durch Gef. v. 26. IV. 1869 (a. a. O. S. 629).Google Scholar
  21. 22).
    Für Holftein ergingen dann die Städte-Ord. v. 11. II. 1854 (Gef. u. Minift. BI. 1854. Stück VII, S. 87) und die Flecken-Ordn. v. 29. X. 1864 (a. a. O. 3864, No. 63, S. 321). Beide find am 14. IV. 1869 durch eine neue Städte- und Flecken-Ordnung erfetzt.Google Scholar
  22. 23).
    Von 242 Qm. Landesfläche gehören 105 zum Domanium, 103 zu den ritterfchaftl. Gütern. Die Bevölkerung verminderte fich 185161 um etwa 1900 Perfonen in Mecklenburg-Schwerin, von da bis 1871 um faft 4000 Perfonen, in Mecklenburg-Strelitz v. 1864 (98,255) bis 1871 (96,982) um 1,273 Perfonen. Díe Geburten haben fich fchon feit 1835 vermindert; 1835 kam eine Geburt auf 27,5, 1859 auf 29,5 Perfonen. Die unehelichen Geburten verhielten fich zu den ehelichen: 1780 wie I: 17,35; 1820 wie I: 9,6: 1859 wie I: 3,87. Wer aus folchen Zahlen Nichts lernt, der ill überhaupt unfähig, belehrt zu werden.Google Scholar
  23. 24).
    Gemeinde-Ordnung vom 3o. VI. 1821 (Reg. Bl. 1821, S. 359); Gefetz v. B. I. 1852, betr. d. Bildung des Ortsvorftandes und d. Wahl des Gemeinderathes (daf. 1852, S. 33); Gef. v. ‘3. V. 1858, betr. die Bildung der Ortsvorftände (daf. 1858, S. 589). •Google Scholar
  24. 25).
    Gem. Ordn. v. 59. X. 1833 bei v. Rönne, Staatsrecht, II. Bd., 1.. Abth. S. 610 fgde. Für die Stadt Hechingen befteht eine Städte-Ordnung vom 15. I. 1833. Für Sigmaringen befteht die Gem. Ordn. v. 6. VI. 1840. v. Rönne a. a. O.Google Scholar
  25. 26).
    So in P.reufsen (vergl. 52 d. Städteordn. f. d. öftl. Prov., 5 i d.. Städte ordnung f. Weftfalen, 48 d. St. O. f. d. Rheinprovinz. Das Gef. v. 2. I II. 1867Google Scholar
  26. hob die Befugnifs der Gemeinden, ein Einzugsgeld zum Erwerb der Gemeinde-Angehörigkeit zu erwerben, für ganz Preufsen auf.Google Scholar
  27. 27).
    Badifche Gem. Ordn. v. 1831 48; preufs. Gef. über die Polizeiverwaltung v. 11. III. 5o; preufs. Städte-Ordn. v. 1853 62 u. f. w. Nach dem preufs. Gef. v. I1. III. 50, begreift die Ortspolizei I) den Schutz-d. Perfonen und d. Eigenthums; a) Ordnung, Sicherheit, Leichtigkeit des Verkehrs; 3) die Markt-Polizei; 4) Ordnung bei Verfammlungen; 5) Fremden-Verkehr und Beherbergung; 6) Wirthshauspolizei; 7) Gefundheitspolizei; 8) Feuer- und Baupolizei; 9 ) Schutz der Fluren, Waldungen etc. Io) Alles andere, was im befonderen Intereffe der Gemeinden polizeilich geregelt werden mufs. Die Gewerbepolizei ift hier faft ganz unberückfichtigt geblieben.Google Scholar
  28. 28).
    U. 14 der Gern. Ordn. v. 1822.Google Scholar
  29. 29).
    Art. 9 und III der Gern. Ordn. v. 1854.Google Scholar
  30. 30).
    Braunfchweigifche Stadt- und Landgem. Ordn. (1850); I der Stadtgem.-Ordnung, i 3 d. Landgem. Ordn.Google Scholar
  31. 31).
    Bluntfchli u. Brater, Staatswörterbuch, IV. S. 139.Google Scholar
  32. 32).
    Vergl. hierzu Bluntfchli u. Brater, Staatswörterbuch, IV. S. 146 fgde. Weiske, Sammlung der neueren deutfchen Gemeindegefetze. 1848. (enthält die bis 1845 erfchienenen Gefetze). Stüve, Wefen und Verfaffung der Landgemeinden in Niederfachfen und Weftfalen. Jena 1851.Google Scholar
  33. 33).
    Vergl. den II. Band diefes Werkes, S. 235–239 und S. 276–287.Google Scholar
  34. 34).
    Vergl. d. Städte-Ordn. f. d. 6 öftl. Provinzen, 5o. 55; für WeftfalenGoogle Scholar
  35. ; für die Rheinprovinz 51. Betreffs der Gemeindewaldungen in den Land-gemeinden- der öftlichen Provinzen beftimmt 15 des Gefetzes v. 14. IV. 1856 (Gef. Samml. 1856, S. 364), dafs fie auch fernerhin ihrer Beftimmung zu erhalten, ferner, dafs Umwandlungen in Acker und Wiefe, fowie aufserordentliche Holzfchläge nur mit Genehmigung der Regierung zuläffig find. Hierbei ift zugleich verordnet, dafs die bereits erlaffenen Gefetze und Verordnungen (namentl. alfo d. Gef. v. 24. XII. 1816) in Kraft verbleiben.Google Scholar
  36. Hiernach fteht bei ftädtifchen Forften (1 50 der Städteordnung v. 30. V. 3853) der Staatsgewalt eine Einwirkung auf die Gemeindewaldwirthfchaft nur infoweit zu, als überhaupt »zur Veräufserung von Grunditücken« und »zu -Verände-rungen im Genuffe der Gemeinde-Nutzungen« die Genehmigung der Auffichts-behörde (Regierung) erforderlich ift.Google Scholar
  37. Vergl. auch meine »Waldwirthfchaft und Waldfchutz«. 1869. S. 358 fgde.Google Scholar
  38. 35).
    des Gemeinde-Waldgefetzes von 1816 unterwirft die von den Gemein-den zu wählenden Forftbeamten der Prüfung und Bettätigung durch die Regierung, ohne jedoch über den bei Anftellung der Gemeinde-Forftbeamten innezuhaltenden Modus genaue Beftimmung zu treffen. Die Königlichen Ordres vom 18. VIII. 1835 (für Trier und Koblenz) und v. 28. V. 1836 (für Arnsberg und Minden) ftellten demnächft als Grundfatz auf; dafs in Ermangelung freiwilliger Zuftimmung der Gemeinden zur Bildung angemeffener Kommunal-Forftverwaltungs-Verbände, die Miniftër d. Innern und der landwirthfchaftlichen Angelegenheiten Entfcheidung treffen follten. Hierauf ergingen die Ausführungs-Verordnungen v. 1839 und 1857 (am 31. VIII. 1839 für Arnsberg-Minden; vergl. Greiff, »d. preufs. Gefetze über Landeskultur und landwirthfchaftliche Polizei«. 1866. S. 669 fgde.).Google Scholar
  39. 36).
    Greiff a. a. O. S. 67o. Die Inftruktion v. 19. V. 1857 ift abgedruckt bei v. Hagen, die forftlichen Verhältniffe Preufsens, S. 55.Google Scholar
  40. 38).
    Art. 23 des Gefetzes v. 15. V. 1856 (G. S: S. 441) bei Greiff, a. a. O. S. 67o.Google Scholar
  41. Chriftian Höffler, geb. am 7. IX. 1806 zu Koblenz, befuchte dort 1814–21 das Gymnafium, ftudirte dann 2 Jahre in Afchaffenburg, beftand 1833 die Prüfung als Forftreferendar und wurde 1835 Regierungs- und Forft-Affeffor, 3838 Regie-rungs- und Forft-Rath in Trier, 1847 Oberforftmeifter in Koblenz. Er ftarb am 24. VI. 1865. Vergl. forftl. Blätter (Grunert) i 1. Heft, S. 219 fgde.Google Scholar
  42. 45).
    v. Rönne, Staatsrecht, II. Bd., 1. Abth. S. 573•Google Scholar
  43. 46).
    Forft- und Jagd-Zeit. 1859, S. 358. 437. Gef. Samml. f. Hannover, 1859, Abth. I. S. 725. Burckhardt, forftl. Verhältniffe von Hannover, S. 16. AusführungsVerordnung des Minifters d. Innern v. 26. VII. 1859 ( G. S. S. 739 ).Google Scholar
  44. A7) G. S. 186o. S. 564. Ausführungs-Verordnung v. so. XI. 1860 (G. S. S. 171).Google Scholar
  45. 48).
    Vergl. Burckhardt a. a. 0. Verordnung vom 25. I. 1815. Forft- und Jagd-Zeitung 185o (S. 475) Hier giebt der Forftmeifter Mühry eine Darftellung der wirthfchaftlichen Zutttinde in den Hildesheim’fchen Gemeinde-Forften, welche den günftigen Einflufs zeigt, den die Staatsaufficht geübt hat.Google Scholar
  46. 51).
    So Burckhardt a. a. 0. S. 42.Google Scholar
  47. 52).
    G. S. f. Kurheffen, 1824, S. 89.Google Scholar
  48. 53).
    Müller u. Fuchs, Sammlung kurheff. Gefetze. S. 811.Google Scholar
  49. 51).
    Alfred Klauhold, kurheff. Rechtsbuch, 1855, 5. 172. Meine »Waldwirthfchaft und Waldfchutz« S. 167.Google Scholar
  50. 55).
    Regulativ über d. Einleitung und Ausführung des Forftbetriebs und die Handhabung des Forftfchutzes in den gemeinheitlichen Waldungen v. 5. III. 1840 ( Finanz•Min.).Google Scholar
  51. 56).
    Müller u. Fuchs, a. a. 0. S. 1352.Google Scholar
  52. 57).
    Vergl. Braun (Referent f. Gemeinde-Forft-Sachen in der Centralftelle) in Baur’s Monatfchrift v. 1874, S. 247 fgde.Google Scholar
  53. 59).
    Verwaltungs-Ordnung f. d. Oberforft Darmftadt v. 20. IV. 1776 26 nach Braun a. a. O.Google Scholar
  54. 60).
    Vergl. d. II. Bd. diefes Werkes. S. 273. 286.Google Scholar
  55. 61).
    Forft- und Jagdzeitung, 185o, S. 67.Google Scholar
  56. 62).
    Forft- und Jagd-Zeit., 185o, S. 68.Google Scholar
  57. 63).
    d. Gefetzes.Google Scholar
  58. 64).
    Bd. II. dief. Werkes, S. 286.Google Scholar
  59. 65).
    d. Gefetzes.Google Scholar
  60. 66).
    Meine »Waldwirthfchaft und Waldfchutz«, S. 164. Das Einkommen der Gemeindeförfter wurde durch Gefetz v. 27. IX. 1849, das der Gemeinde- Ober.. förfter durch Gefetz v. 24. I. 1852 normirt. Letztere wurden ohne Mitwirkung der Gemeinden vom Staate beftellt.Google Scholar
  61. 67).
    Gefetze v. 24. VII. 1854, betr. die Amtsverwaltung und Errichtung eines Amts-Bezirksrathes und Inftruktion v. 35. III. 1862.Google Scholar
  62. 68).
    Meine »Waldwirthfchaft etc.« S. 165.Google Scholar
  63. 69).
    Vergl. «Die Forftverwaltung Bayern’s. 1861. S. 123 fgde. 371 fgde.«Google Scholar
  64. 70).
    Namentlich die Verordnung des Generalgouverneurs des Mittelrheins vom 26/28. V. 1814.Google Scholar
  65. 71).
    Regierungs-Verfügung v. 24. VII.’ 1822.Google Scholar
  66. 72).
    Vergl. Forft- und Jagd-Zeitung, 1846, S. 28. Unterm 12. I. 1841 erliefs die Regierung von Unterfranken eine Inftruktion, welche das dort geltende Forft_ hoheitsrecht codifizirte.Google Scholar
  67. 73).
    Vergl. über diefen Entwurf: “Grauer, Gefetzesvorlage über Bewirthfchaflung der Gemeinde- und Stiftungs-Waldungen in Würtemberg« in Baur’s Monatfchrift, 1874, S. 145. Der Entwurf ift am 2. I. 3874 eingebracht. Er ordnet die Aufficht über die Gemeindeforftverwaltung durch die Forftämter und die Forft-direktion, Abth. f. Körperfchaftswaldungen (beftehend aus einem Direktor, 3 forft-technifchen und 3 Räthen des Departements des Innern) an (Art. 1), fchreibt nachhaltige Nutzung auf Grund von Wirthfchaftsplänen, die von Auffichtswegen feftzuftellen find, bei ganz kleinen Waldungen von fummarifchen Gutachten vor (Art. 2. 3), fordert die Bewirthfchaftung der Gemeindeforftreviere durch Techniker.mit der Befähigung für die Staatsforftverwaltung (Art. 6), ordnet ‘Jahresbetriebs-plane an, bei deren Aufftellung die Eigenthümer eberi fo zu hören find, wie vor Feftftellung der allg. Wirthfchaftspläne (Art. 4. 8), überläfst die Wahl der Forftverwalter` den Eigenthümern (Art. 7), behält der Forftpolizeibehörde aber die Befugnifs vor, in den Fällen, wo die Eigenthümer die Anftellung eines geeigneten Sachverftändigen unterlaffen, die technifche Betriebsführung den königl. Revierförftern auf Zeit (15 Jahre) zu übertragen (Art. 9 io), in welchem Falle ein Jahres-Beitrag von o,8o M. Reichswähr. pro H. zur Staatskaffe zu zahlen ift (Art. u); überläfst ebenfo die Beftellung von Forft-Schutzbeamten den Eigenthümern und ordnet an, dafs Erftere durch gemeinfame. Verfügung des Forftamts und Oberamts entlaffen werden können, dais die Auffichtskoften auf ‘die Staatskaffe zu übernehmen find (Art. 12–14) und hebt alle entgegenftehenden Gefetze auf (Art. 16).Google Scholar
  68. 74).
    Ein neues Gemeindegefetz ift 1874 vereinbart und im Juli erfchienen.Google Scholar
  69. 75).
    II. Band diefes Werkes, S. 284.Google Scholar
  70. 76).
    Forftgefetz V. 15. XI. 1833, bef. amtliche Ausgabe 1834.Google Scholar
  71. 77).
    Forftgefetz v. 27. April 1854.Google Scholar
  72. 78).
    Vergl. Krutina (Forftrath) in Baur’s.Monatfchrift, 1874, S. 241 fgde. i9) 73–85 d. Gefetzes.Google Scholar
  73. 79).
    Die Gemeinden ftellen eine Holzbedarfslifte auf und können gegen den Wirthfchaftsplan Einfpruch erheben.Google Scholar
  74. 83).
    Regierungsblatt No. XIV.Google Scholar
  75. 84).
    Minifterial-Verordnung v.- 13. VI. 1856 (Verordn. Bl. S. 74 ).Google Scholar
  76. 85).
    Verordnung v. 17. V. 1861. Regierungsblatt S. 373.Google Scholar
  77. 86).
    Verordnung v. 15. II. 1866, a. a. O. S. 48.Google Scholar
  78. 87).
    Regierungsblatt No. XXXI, S. 449.Google Scholar
  79. 88).
    Namentlich dem Gefetze über die Organifation der inneren Verwaltung v. 5. X. 1863, Regierungsblatt S. 402 und der Vollzugs-Verordnung v. 1z. VII. 3864, Reg. Bl. S. 334, fowie der Verordnung v. 18. XII. 1868, Reg. Bl. S. 3, betr. die Aufhebung der Forftinfpektionen.Google Scholar
  80. 89).
    /72 wurden nach Krutina a. a. 0. von 85,945 H. Domänenwald (Stand v. 1. I. 1868) 397,070 Feftm. (pro H. 4,62 Feftm.), von 257,545 H. Gemeindewald (1..I. 1868) 1,192,190 Feftm. (pro H. 4,63 Feftm.) genutzt.Google Scholar
  81. 91).
    Verordnung v. 24. V. 1856.Google Scholar
  82. 92).
    Maron, Forftftatiftik, S. 287.Google Scholar
  83. 93).
    Maron, a. a. 0. S. 281.Google Scholar
  84. 94).
    Forftordnung v. 29. V. 1856 in der Ford- und Jagd-Zeit. 1861. S. 389, Art. 4–9.Google Scholar
  85. 95).
    In S. Koburg erging ein Gemeinde-Waldgefetz am 20. II. 1860 (Ford-und Jagd-Zeit. 1860 S. 244), welches die älteren Verordnungen v. 15. IX. 1807, 22. XI. 1813, 3. V. 1815, 6. VII. 1852 aufhob und beftimmte, dafs Rodungen in Parzellen von über 10 Acker von einer Genehmigung der Verwaltungsbehörde abhängig fein, diefe allerdings nicht verfagt werden foil, wenn die Fläche zur dauernden anderweitigen Benutzung geeignet il; dafs die Bewirthfchaftung der Gemeindeforden durch fachkundige Perfonen gefchehen (Art. 3) und für alle Forften von über 5o Acker auf einen Betriebsplan gegründet (Art. 4), auch durch Staatsforftbeamte kontrolirt werden foil (Art. 5) u. f. w.Google Scholar
  86. 96).
    Gefetz v. 13. III. 184o-(für Schw.-Rudolftadt).Google Scholar
  87. 97).
    Ford- und Malordnung v. 28. IX. 2840. Ford- und Jagd-Zeitung, 1841. S. 20.Google Scholar
  88. 98).
    Forftkalender f. d. deutfche Reich v. Schneider. 1874. S. 220.Google Scholar
  89. 99).
    Es befteht nur ein Rodungsverbot. Leo, Fordlatilik, S. 329.Google Scholar
  90. 100).
    In dem oben befprochenen würtemb. Gefetzentwurf.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1875

Authors and Affiliations

  • August Bernhardt
    • 1
  1. 1.Hauptstation für das Forstliche VersuchswesenDeutschland

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