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Zusammenfassung

Nach Ablauf des Praktischen Jahres hat der Kandidat bei derjenigen obersten Landesbehörde, in deren Bezirk er die ärztliche Prüfung bestanden hat, die Erteilung der Approbation als Arzt zu beantragen. Dabei sind einzureichen: eine Geburtsurkunde, die Ausweise über den Kriegsdienst (falls diese Zeugnisse nicht bereits bei der Meldung zur Prüfung vorgelegt sind) und die im § 63 a. O., § 63 n. O. vorgeschriebenen Nachweise, nämlich das ober die Zeugnisse über die Beschäftigung während Desselben, Polizeiliche Führungszeugnisse für die Zeit nach Ablegung der ärztlichen Prüfung bis zur Antragstellung und ein Nachweis Darüber, daß der Kandidar nach bestandener ärztlicher Prüfung mindestens je zwei öffentlichen Impf- und Wiederimpfterminen beigewohnt hat. Kandidaten, die die ärztliche Prüfung nicht vor dem 1. 10. 25 vollständig beendet haben, haben während des Praktischen Jahres auch ein Zeugnis über den mindestens genügenden Befund eines gemäß § 66 Abs. 1 n. O. angefertigten Probegutachtens zu erwerben (§ 73 n. O., vgl. auch S. 48 Aum. 4 und S. 99, Anm. 3). Dieses Zeugnis und die Urschrift des Probegutachtens sind mit dem Approbationsgesuch vorzulegen. Da die Nachweise, insbesondere auch die Zeugnisse über das Praktische Jahr, bei den Akten der Zentralbehörde verbleiben, empfiehlt es sich, daß der Kandidzt vor der Einreichung Abschriften zum eigenen Gebrauch zurückbehält.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Kurt Opitz
    • 1
  1. 1.Ministerium für Volkswohlfahrt MedizinalabteilungBerlin-SüdendeDeutschland

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