Die Röntgenstrahlen-Dermatitis und ihre Folgeerscheinungen

  • H. E. Schmidt

Zusammenfassung

Während man anfangs darüber im Zweifel war, was eigentlich die Ursache der beobachteten Hautveränderungen ist, die von der Röntgenröhre ausgehenden elektrischen Entladungen oder die Röntgenstrahlen selbst, wissen wir durch die im Jahre 1900 erschienenen Arbeiten Kienböcks und Sträters, daß die Röntgenstrahlen selbst das wirksame Agens sind. Kienböck brachte eine Röntgenröhre so über der Haut an, daß die Ebene des Antikathodenspiegels, von welchem die Röntgenstrahlen ausgehen, senkrecht zu der bestrahlten Hautfläche stand (vgl. Abb. 40). Es trat eine Reaktion nur unter der vor dem Antikathodenspiegel gelegenen leuchtenden Kugelhälfte auf (in Abb. 40 durch die punktierte Partie angedeutet), nicht aber da, wo keine Röntgenstrahlen aufgefallen waren (in der hinter der Ebene des Antikathodenspiegels gelegenen Hautpartie und in dem vor der Ebene gelegenen, durch eine Bleiplatte geschützten Hautbezirk). Scholtz bestrahlte eine runde Stelle auf dem Rücken eines Schweines ¾ Stunden lang. Diese Stelle war in 5 Segmente geteilt, von welchen 4 mit Blei, Glas, Aluminium und Papier bedeckt waren, während das fünfte unbedeckt blieb.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • H. E. Schmidt

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