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Wünsche und Bemerkungen zu dem neuen Postgesetz-Entwurfe

  • L. Ernst Schildknecht
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Zusammenfassung

Der der zweiten Kammer vorgelegte Postgesetz-Entwurf hat bisher die öffentliche Beachtung und Erörterung nicht gefunden, welche derselbe als Gegenstand der Politik und National-Detonomie vorzugsweise verdient. Bei der überwiegend praktischen Natur der Poft-Anstalt und der Postgesetzgebung befremdet dieser Umstand weniger, weil erfahrungsmäßig der Deutsche mehr Theoretiker als Praktiker ist, weshalb auch die materiellen und industriellen Fragen in unserer öffentlichen Presse bis heute nicht diejenige allgemeine und gründliche Erörterung gefunden haben, welche ihnen im Interesse der correspondirenden Gesetzgebung und des National-Wohlstandes vorzüglich gebührt. Hierzu tritt für den vorliegenden Gesetz-Entwurf der Uebelstand, daß gerade über das Poft-Institut in dem Publikum meist dunkle fragmentarische, oder unrichtige schwankende Begriffe herrschen, welche allerdings wesentlich in der vormaligen Heimlichkeit und Unzugänglichkeit der diversen Poft-Reglements begründet sind. Aus diesem Grunde verdient die seit dem Jahre 1846 von dem K. P. General-Poft-Director Schmückert eingeführte Veröffentlichung sämmtlicher postalischer Gesetze, Verordnungen u. in dem sogenanten „Postamtsblatte“ alle Anerkennung, um so mehr, als dieses Blatt auch dem Privatmann für einen sehr mäßigen Preis in der Ueberzeugung zugänglich gemacht worden ist, daß die bessere Kenntniß der erwähnten Gesetze u. für den öffentlichen und Privat-Verkehr mit namhaften Bortheilen verbunden ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1852

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  • L. Ernst Schildknecht

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