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Zusammenfassung

C. von Nägeli hat in einer Abhandlung, die erst nach seinem Tode von S. Schwendener in den Denkschriften der schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft Bd. 33,1 1893 herausgegeben wurde, folgende sehr überraschende Beobachtungen mitgeteilt:

Wasser, das mit chemisch reinem Kupfer oder Quecksilber in Berührung gewesen war, entfaltet an Pflanzen Wirkungen, die von denen größerer Dosen der Salze jener Metalle qualitativ grundverschieden sind. Die Metalle können demnach außer der längst bekannten „chemisch-giftigen” auch noch eine phänomenologisch ganz andersartige, eine „oligodynamische” Wirkung entfalten. Auf letztere Erscheinung wurde die Aufmerksamkeit während der Kriegsjahre wieder gelenkt, als man eine oligodynamische Wirkung, eine Keimabtötung, in der unmittelbaren Umgebung der in Gewebe eingedrungenen Kupfergeschosse beobachten zu können glaubte. Die Forschung hat, bisher meist unter theoretischen Gesichtspunkten, versucht, in den Mechanismus der zunächst recht rätselhaften oligodynamischen Wirkung einzudringen.

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1928

Authors and Affiliations

  • Georg A. Krause
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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