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Die Elektrizität auf Schiffen

  • Karl Strecker

Zusammenfassung

Die Elektrizität findet an Bord von Schiffen sowohl der Handelsmarine wie auch der Kriegsmarine seit langem eine ausgedehnte Verwendung (Arldt, Marine-Rundschau 1896, S. 649, und Zeitschr. d. V. d. I. 1897, S. 1252), die besonders auf folgenden Eigenschaften des elektrischen Systems beruht:
  1. 1.

    Einfache Erzeugung der Elektrizität mittels Dampf dynamos oder Turbodynamos, deren Antriebsmittel, der Dampf, dem Personal an Bord durchaus vertraut ist.

     
  2. 2.

    Beliebige Verteilbarkeit der elektrischen Energie, welche durch die allen Biegungen und Wendungen des Schiffskörpers folgenden Leitungen auch nach den am schwersten zugänglichen Teilen des Schiffes geführt werden kann.

     
  3. 3.

    Stete Betriebsbereitschaft, die sich umso leichter erreichen läßt, als während der Fahrt wie auch im Hafen schon anderer Anforderungen wegen fortdauernd Dampf bereit gehalten werden muß.

     
  4. 4.

    Gleichmäßiges ruhiges Licht, ganz unabhängig von den Schwankungen des Schiffes und ohne jede schädliche oder übelriechende Ausdünstung.

     
  5. 5.

    Stete Betriebsbereitschaft der Elektromotoren, verbunden mit einfachen Methoden für Anlassen und Abstellen, sowie große Anpassungsfähigkeit des Elektromotors an die besonderen Betriebseigenschaften der anzutreibenden Hilfsmaschinen.

     
  6. 6.

    Geringe Wartung und außerordentliche Verminderung der Feuersgefahr.

     
  7. 7.

    Sicherer und einfacher Anschluß der verschiedensten Kommando- und Signalapparate.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1912

Authors and Affiliations

  • Karl Strecker

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