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Zusammenfassung

Bei der Besprechung der Artmerkmale kann meine Aufgabe natürlich nicht darin bestehen, für jede Tierart eine eingehende, systematisch-anatomische Schilderung der einzelnen Abschnitte des Genitalsystems zu geben, da hierüber in der Literatur im allgemeinen bereits alles Wissenswerte niedergelegt ist. Ich verweise deshalb diesbezüglich auf die veterinär-anatomischen Lehrbücher und vor allem auch auf das 1. Kapitel (Die Anatomie der Geschlechtsorgane) des Schmaltzschen Werkes über „Das Geschlechtsleben der Haustiere“ (1921), sowie die übrige einschlägige Literatur und beschränke mich hier lediglich darauf, die für die praktische Artdiagnose wichtigen Merkmale herauszugreifen und sie unter Benützung des aus dem Schrifttum bereits Bekannten im einzelnen näher zu beschreiben. Meine histologischen Untersuchungen über den feineren Bau der Cervix uteri sollen in einem zusammenhängenden Kapitel erst am Schlüsse der nachfolgenden, vorwiegend makroskopischen Betrachtungen, diese gewissermaßen ergänzend, abgehandelt werden.

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Referenzen

  1. 1.
    Weil mir die Beschaffung des nötigen Materials nicht möglich war, mußte auf die Einbeziehung von Esel, Maulesel und Maultier in meine Untersuchungen verzichtet werden, obwohl ein Vergleich mit dem Pferd sicher recht interessant gewesen wäre.Google Scholar
  2. 1.
    Erwähnenswert scheint mir die Beobachtung, daß sich diese Gelbverlarbung deutlicher zeigt und auch an frisch entnommenen noch grauroten Uteris einstellt, wenn diese nicht sofort, sondern erst einige Zeit nach der Exenteration zur Untersuchung gelangen.Google Scholar
  3. 1.
    Die Blutgefäßarmut der Cervicalschleimhaut ist allerdings meist nur eine scheinbare, d. h. die namentlich im histologischen Bild deutlich sichtbaren, unter Umständen sogar recht zahlreichen Gefäße in der Propria mucosae und der Cervixwand treten bei Betrachtung der Schleimhautoberfläche lediglich deshalb nicht hervor, weil ihr Inhalt durch die Kontraktionswirkung der umliegenden elastisch-muskulösen Wandelemente in der Regel offenbar weitgehend verdrängt wird. Ob sich die Cervicalschleimhaut bei intensiver Durchblutung, z. B. während des Geburtsaktes oder vielleicht auch zur Zeit der Brunst, nicht mehr oder weniger rötlich verfärbt und eine gewisse Gefäßzeichnung durchschimmern läßt, ist nur noch zu wenig bekannt.Google Scholar
  4. 1.
    Diese Abbildung wurde angefertigt, weil mir kein Bild aus der Literatur bekannt war, das die Vulva des Hundes in natürlicher Stellung und von außen betrachtet wiedergibt. Entsprechende Darstellungen der Vulva von Schaf, Ziege und Schwein wären ebenfalls wünschenswert.Google Scholar
  5. 1.
    Gärtneesche Gänge sollen nach Schmaltz (1911) bei der Katze fehlen; könnte es sich hier nicht vielleicht doch um derartige ausnahmsweise Reste aus der Embryonalzeit handeln ?Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • Eugen Seiferle

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