Zusammenfassung

Für jede Steigung, auch für sog. wilde Gewinde, können Wechselräder bestimmt werden, jedoch lassen sich häufig nur Räder finden, welche die gewünschte Steigung angenähert ergeben. Da es nun aber überhaupt nicht möglich ist, mathematisch genaue Gewinde herzustellen, selbst wenn die Räder das richtige Verhältnis ergeben, weil alle Fehler der Drehbank, der Leitspindel usw. beim Schneiden übertragen werden, genügen in jedem Falle angenähert richtige Wechselräder. Als zulässige Fehlergrenze möchte ich 0,2‰ nennen, d. h. der Steigungsunterschied darf auf 1 m = 1000 mm Länge 0,2 mm betragen. Diese Genauigkeit genügt im Maschinenbau für fast alle Zwecke. Kurze Befestigungsgewinde können sogar mit einem größeren Fehler hergestellt werden, vielleicht mit 0,5‰. Nur Leitspindeln, Spindeln für Meßapparate usw. dürfen nicht einmal einen Fehler von 0,2‰ aufweisen. Aber auch hierfür lassen sich Räder berechnen, allerdings erhält man dabei meist abnorme Zähnezahlen, so daß die Räder besonders angefertigt werden müssen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1936

Authors and Affiliations

  • Georg Knappe

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