III. Fotografischer Teil

  • Rudolf Leix

Zusammenfassung

Da bekanntlich weder Wände noch Türen mit Bestimmtheit das Durchdringen der Röntgenstrahlen verhindern können, so ist es zweckmäßig, die Dunkelkammer möglichst weit weg vom Röntgenzimmer einzurichten und schon allein aus dem Grunde, weil die Dunkelkammer der geeignetste Ort ist zur Aufbewahrung der Platten und Filmvorräte sowie der fotografischen Lösungen. Der als Dunkelkammer zur Verwendung kommende Raum soll stets gleichmäßige Temperatur haben und darf vor allen Dingen nicht feucht sein. Am zweckmäßigsten ist natürlich eine dunkle Kammer, die ohne weiteres für derartige Zwecke verwendbar ist; aber auch in allen Fällen, wo man solche nicht zur Verfügung hat, läßt sich mit wenigen Mitteln eine brauchbare Dunkelkammer einrichten. Zunächst muß darauf gesehen werden, daß die Türen und Fenster lichtdicht schließen; ist dies nicht der Fall, so kann man leicht durch Einkleben von Sammt oder Stoffstreifen in die Falze die gewünschte Abdichtung erreichen. Sind Oberlichte vorhanden, so verklebt man sie am besten mit schwarzem Papier. Ebenso werden eventuell auch die Fenster mit schwarzem Papier verklebt bis auf eine Scheibe, die man entweder mit spektroskopisch geprüftem Sherrystoff oder Rubinglas versieht. Als Beleuchtung wählt man elektrisches Licht, das man mit einer roten Überbirne versieht oder eine Glühlampe aus Rubinglas.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • Rudolf Leix
    • 1
  1. 1.MünchenDeutschland

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