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Wirkungen der Erbsubstanz in der Eizelle

  • Ernst Hadorn
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 77)

Zusammenfassung

Wir werden später erläutern (S. 97), wie die Keimzellen während der Embryonalentwicklung in die Keimdrüsen einwandern (Abb. 36) und wie sie dort den Differenzierungsweg entweder zur Eizelle oder zur Samenzelle einschlagen. Nach der Metamorphose, die bei vielen Amphibienarten im Alter von 4–6 Monaten abgeschlossen ist, sind die jungen Molche und Frösche noch klein. Sie wachsen nun recht langsam heran, und bis sie die volle Größe erreichen, dauert es zwei bis drei Jahre. In dieser Jugendphase werden — unter dem Einfluß der gonadotropen Hormone der Hypophyse (S. 4) — auch die Keimdrüsen größer, und die Keimzellen entwickeln sich zur Befruchtungsreife. Ihre Zellkerne enthalten bei Molcharten zunächst, ebenso wie die Körperzellen, 24 Chromosomen, von denen 12 von der Mutter und 12 vom Vater stammen. Der Chromosomenbestand besteht demnach aus zwei Sätzen; er ist diploid (Abb. 5 g). Während der Keimzellreifung wird die Chromosomenzahl auf die Hälfte vermindert (vgl. Abb. 34). In einer „Prophase“ dieser Reduktionsteilung läuft ein entscheidender Vorgang ab. Entsprechende (homologe) mütterliche und väterliche Chromosomen treten zu Paaren zusammen (wie in Abb. 8 b).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Ernst Hadorn
    • 1
  1. 1.Zoologisch-Vergl. Anatomisches InstitutUniversität ZürichZürichÖsterreich

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