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Die Detailerkennbarkeit bei der Schirmbildaufnahme im Vergleich zur Großaufnahme und Durchleuchtung

  • Herbert Schober
  • Marianne Roggenhausen
Conference paper
Part of the Tuberkulose-Forschungsinstitut Borstel book series (TBC BORSTEL, volume 1954/55)

Zusammenfassung

Die Schirmbildaufnahme hat sich seit ihrer Begründung durch Janker 1, de Abreu 2, Holfelder 3 u. a. immer weitere Gebiete der Röntgendiagnostik erobert. Seit der Einführung des Mittelformates ist ihr Bereich nicht mehr ausschließlich auf die Reihenuntersuchung beschränkt; es werden mit ihr auch weitgehend Untersuchungen durchgeführt, die früher ausschließlich der Großaufnahme und der Durchleuchtung vorbehalten waren. Bei dieser Lage wurde mit Recht von verantwortungsbewußten Röntgenologen immer wieder die Frage gestellt, ob die Schirmbildtechnik hinsichtlich der Detailerkennbarkeit auch tatsächlich imstande ist, die Großaufnahme oder die Durchleuchtung zu ersetzen. Die bisherigen Untersuchungen zu diesem Problem bezogen sich allerdings entweder nur auf statistische Beobachtungen oder auf einzelne Geräte und Methoden4. Sie geben uns daher noch keinen verläßlichen Überblick über die tatsächlichen Verhältnisse. Aus diesem Grunde erschien es uns besonders wichtig, die in Borstel entwickelte Phantommethode auch auf die hier vorliegende Fragestellung anzuwenden und durch Untersuchung möglichst vieler Apparatetypen und Auswertemethoden ein einheitliches Bild zu gewinnen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Herbert Schober
  • Marianne Roggenhausen

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