Advertisement

Untersuchungen über die Zeichenschärfe von Verstärkerfolien

  • Herbert Schober
  • Constantin Klett
Conference paper
Part of the Tuberkulose-Forschungsinstitut Borstel book series (TBC BORSTEL, volume 1954/55)

Zusammenfassung

Bei Aufnahmen mit reiner Röntgenstrahlung ist die Absorption im Film, selbst für den heute vorzugsweise verwendeten doppelt begossenen Röntgenfilm, verhältnismäßig gering. Um eine bessere Ausbeute zu erhalten, schaltet man Schichten fluorescierender Kristalle aus Elementen mit hoher Ordnungszahl zwischen, welche die Röntgenstrahlung in sichtbare, teilweise auch in ultraviolette Strahlung umwandeln. Die Verstärkerfolien bestehen aus kleinsten derartigen Kristallen, die unter Verwendung eines geeigneten Bindemittels auf einer Pappunterlage aufgetragen oder neuerdings in einer durchsichtigen Kunststoffmasse, die als Trägersubstanz die Pappunterlage ersetzt, eingebettet sind. Damit kann die Belichtungszeit und die Strahlenbelastung des Patienten auf etwa den zehnten Teil verkürzt werden, und es wird erst auf diesem Wege die Möglichkeit gegeben, bei der Untersuchung strahlendichter Objekte zu erträglichen Belichtungszeiten zu kommen. Die Umwandlung der Röntgenstrahlen in langwellige Strahlung bei Verstärkerfolien bewirkt aber nicht nur eine Verkürzung der Belichtungszeit, sie erzeugt auch eine Erhöhung des Schwärzungskontrastes.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Herbert Schober
  • Constantin Klett

There are no affiliations available

Personalised recommendations