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Untersuchungen über die Genauigkeit der Refraktionsbestimmung bei subjektiven und objektiven Verfahren. I. (Visutest, Rodenstock-Refraktometer, Ophthalmometer.)

  • Herbert Schober
Conference paper
Part of the Tuberkulose-Forschungsinstitut Borstel book series (TBC BORSTEL, volume 1954/55)

Zusammenfassung

Schon vor rund 25 Jahren wurden an mehreren Stellen Vergleichsuntersuchungen über die Brauchbarkeit der verschiedenen Methoden zur Refraktionsbestimmung durchgeführt. Sie bezogen sich in der Hauptsache auf die übliche subjektive Messung mit Ziffern- und Buchstabentesten, die Skiaskopie, die Kineskopie und die Refraktometer. Alle Autoren waren sich zwar darüber einig, daß die letzte Entscheidung über die erreichte Sehschärfe dem subjektiven Urteil des Patienten zufallen müsse und daß daher das subjektive Verfahren grundsätzlich nie auszuschließen sei. Sie finden aber auch, daß eine brauchbare objektive Prüfmethode nicht nur dem Untersucher größere Sicherheit gibt, sondern daß sie darüber hinaus den Gang des Verfahrens wesentlich abkürzt. Besonders bei gemischtem Astigmatismus, Kindern, alten und debilen Patienten kann das in einer größeren augenärztlichen Praxis zum entscheidenden Moment werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Herbert Schober

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