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Über den Einfluß der Focusgröße auf die Detailerkennbarkeit kleinster Objekte

  • Editha Evers
  • Herbert Schober
Conference paper
Part of the Tuberkulose-Forschungsinstitut Borstel book series (TBC BORSTEL, volume 1954/55)

Zusammenfassung

Seit Einführung der Feinfocusröhre (wirksamer Brennfleck 0,3 mm) sind eine ganze Reihe von Arbeiten über die theoretischen Möglichkeiten sowie die praktische Anwendung erschienen (unter anderen Aderhold und Seifert, Büchner, Fries und Liese, Hellriegel, Heuser und Lemke, van der Plaats, Seyss, Schober, Zimmer). Dabei fällt auf, daß die Beurteilung der Feinfocusröhre in bezug auf ihre Vorteile gegenüber dem größeren Focus bei den einzelnen Verfassern recht verschieden ist. Das hat verschiedene Ursachen. Zunächst muß immer wieder betont werden, daß bei der üblichen (unvergrößerten) Fernaufnahme nicht allzu dicker Objekte die Focusgröße keinen Einfluß auf die Zeichenschärfe und Erkennbarkeit selbst kleinster Details haben kann. Vorteile des kleineren Brennflecks können sich grundsätzlich erst bei röntgenologischer Direktvergrößerung bemerkbar machen. Eine Vergrößerung tritt immer dann ein, wenn das darzustellende Objektdetail oder das ganze Objekt nicht der Kassette unmittelbar anliegt. Ihr Ausmaß ist durch das Verhältnis zwischen Focusfilmabstand und dem Abstand zwischen Focus und darzustellendem Detail gegeben.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Editha Evers
  • Herbert Schober

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