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Zur inneren Behandlung der Psoriasis

  • H. W. Spier
Conference paper
Part of the Fortschritte der Praktischen Dermatologie und Venerologie book series (DERMATOLOGIE, volume 1)

Zusammenfassung

Bei unvoreingenommener Betrachtung der Morphologie bzw. der Klinik der Schuppenflechte drängt sich der Eindruck auf, daß die Psoriasis einerseits eine vielfaktorige Genese aufweist, zum anderen aber auch eine nur scheinbar einheitliche reaction cutanée auf sehr verschiedene Reize bzw. ätiologische Momente darstellt. Es sei z. B. daran erinnert, daß Fokaleinflüsse zumindest im Sinne einer Manifestationssteigerung im Einzelfalle nicht von der Hand zu weisen sind, andererseits ist u.a. die Bedeutung des vegetativen NS für Manifestation und Lokalisation ebenfalls kasuistisch belegt. Explosionsartige Psoriasisausbrüche nach scheinbar ganz unspezifischen Einwirkungen (z. B. Sonnenstrahlen) oder auch völlig unbekannter Auslösung lassen sich schwer mit der Auffassung der (erbbiologisch unregelmäßig dominanten) Psoriasis als Ausdruck einer allein determinierenden Stoffwechselanomalie in Einklang bringen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1952

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  • H. W. Spier

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