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Nichttuberkulöse Nekrosen in silikotischen Schwielen

  • Karl Liebermeister
Conference paper
Part of the Beihefte zum Zentralblatt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz book series (BZAA)

Zusammenfassung

Es ist nicht notwendig, in diesem Kreise darauf hinzuweisen, daß die Prognose der Silikose dann wesentlich verschlechtert wird, wenn zu der schweren Silikose eine aktiv fortschreitende Lungentuberkulose hinzutritt. Nun gilt es ja als eines der Kardinalsymptome der kavernösen Lungentuberkulose, wenn im Röntgenbild Silikosekranker innerhalb silikotischer oder auch nur silikoseverdächtiger Verschattungen, die als Abbilder silikotischer Schwielen angesehen werden, Einschmelzungshöhlen nachgewiesen werden. Es ist zweifellos richtig, daß in der Mehrzahl der Fälle, wenn bei Silikosekranken nach Jahr und Tag Einschmelzungen im Lungengewebe oder in Schwielen gefunden werden, dann auch durch Bazillennachweis im Auswurf die sichere Diagnose einer kavernösen Lungentuberkulose gestellt werden kann. Aber was nun, wenn trotz gründlichen Fahndens selbstverständlich nicht nur mikroskopisch im produzierten Auswurf, sondern auch im Kehlkopfabstrich, im Magennüchternsaft und mittels Kultur- und Tierversuch Tuberkelbazillen nicht gefunden werden?

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Karl Liebermeister
    • 1
  1. 1.Neunkirchen/SaarDeutschland

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