Zusammenfassung

Zur Messung des Luftdrucks dienten Quecksilberbarorneter und Aneroidbarographen. Während der Seereise wurde ein kardanisch aufgehängtes Marinebarometer benutzt, das in einem Kasten an der Rückwand des Kartenhauses hing. Dieser Holzkasten war leider etwas klein geraten, sodaß das Gefäß des Barometers häufig den Wänden anlag. Um das Anschlagen für das Barometer ungefährlich zu machen, wurde der Kasten innen in Höhe des Gefäßes mit Filz belegt. Da der Aufhängungsort recht weit achtern lag, so waren dort die Schiffsbewegungen beträchtlich, und das Barometer pumpte stark. Wenn aber nur ein ruhiger Augenblick zur Ablesung abgepaßt wurde, so waren die Ablesungen trotzdem recht brauchbar. Das zeigt vor allem der Vergleich mit dem Barographen. Wegen der immerhin vorkommenden ungenauen Einzelablesungen wurden für die Zeit der Seereise Mittelkorrektionen für ein ganzes Barographenblatt gebildet.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • E. Barkow

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