Innerer Aufbau und Energieerzeugung der Sterne

  • Albrecht Unsöld
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 16/17)

Zusammenfassung

H. N. Russell war sich schon 1913 über die Bedeutung seines Diagramms für die Erforschung der Sternentwicklung durchaus im klaren. Aber dessen Deutung und damit eine auf dem Boden der Beobachtung begründete Theorie der Sternentwicklung wurde erst möglich im Zusammenhang mit dem Studium des inneren Aufbaus der Sterne. Die älteren Arbeiten von J. H. Lane (1870), A. Ritter (1878–89), R. Emden (die „Gaskugeln“erschienen 1907) u. a. konnten sich im wesentlichen nur auf die klassischeThermodynamik stützen. A. S. Eddington gelang es dann, diese Ansätze mit der Theorie des Strahlungsgleichgewichtes und mit der inzwischen entstandenen Bohrschen Theorie des Atombaues zu verschmelzen; sein Buch „The Internal Constitution of the Stars“(Cambridge, 1926) gab den Auftakt für die ganze Entwicklung der modernen Astrophysik. Die Grundgedanken der Eddingtonschen Theorie können wir schon mit einem sehr bescheidenen Aufwand an Mathematik verstehen:

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Literatur

  1. Chandrasekhar, S.: An introduction to the study of stellar structure (S 413). New York: Dover Publ. Inc.Google Scholar
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  5. Les processus nucléaires dans les astres. Colloque Internat. d’Astrophysique Liége 1953.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • Albrecht Unsöld
    • 1
  1. 1.Institut für theoretische Physik und Sternwarte der UniversitätKielDeutschland

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