Advertisement

Zur Einführung

  • H. Wiegand
  • K.-H. Illgner
Part of the Konstruktionsbücher book series (KB, volume 5)

Zusammenfassung

Schrauben sind stets als Verbindungsglieder zwischen anderen Bauteilen eingeschaltet.1 Sie haben als solche zunächst zügige (d. h. dauernd in einer Richtung wirkende) Kräfte aufzunehmen. Wenn der Berechnung von Schraubenverbindungen in jedem Fall nur solche Beanspruchungen zugrunde zu legen wären, würde eine beanspruchungsgetreue Bemessung und Gestaltung wenig Schwierigkeiten machen. In Wirklichkeit liegen aber die Verhältnisse nur in ganz seltenen Fällen so einfach. Abgesehen von den jedem Teil anhaftenden Mängeln durch Bau- und Bearbeitungsungenauigkeiten und den damit zusammenhängenden, auf die Schraube wirkenden Zusatzbeanspruchungen — z. B. Biegebeanspruchung durch schiefe Kopfauflage — sind Schraubenverbindungen häufig noch ständig wechselnden Kräften unterworfen. Diese schwanken in ihrer Art und Größe sehr stark sowohl bei ortsfesten als auch bei beweglichen Maschinen. Sie können mehr schlagartig oder mehr schwingend wirken; außerdem können sie in stets gleicher oder noch häufiger in verschiedener Größe wechseln und durch wechselnde Zusatzbeanspruchungen überlagert sein.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • H. Wiegand
    • 1
  • K.-H. Illgner
    • 2
  1. 1.staatlichen Materialprüfungsanstalt, Institutes für WerkstoffkundeTechnischen Hochschule DarmstadtDarmstadtDeutschland
  2. 2.Lehrstuhl und Institut für WerktoffkundeTechnischen Hochschule DarmstadtDeutschland

Personalised recommendations