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Physik pp 471-482 | Cite as

Natürliche Radioaktivität

  • Christian Gerthsen

Zusammenfassung

Abgesehen von den bei Kernreaktionen (XIII 10), insbesondere bei der Kernspaltung entstehenden instabilen Elementen gibt es einige wenige solche, die in der Natur vorkommen. Es sind dies vor allem die schweren Elemente Uran, Aktinium und Thor mit ihren Folgeprodukten; und in viel geringerem Maße die Elemente Kalium, Rubidium, Samarium und Cassiopeium. Man bezeichnet sie als natürlich radioaktiv, weil sie im allgemeinen relativ langsam zerfallen und dabei α- oder β-Strahlen, meist begleitet von einer γ-Strahlung aussenden, und somit eine dauerhafte Quelle dieser Strahlungen darstellen. Die natürlich radioaktiven Elemente und ihre Strahlungen waren in der Frühzeit der Kernphysik (Becquerel 1896; Marie und Pierre Curie um 1900) praktisch deren einziges Forschungsobjekt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1964

Authors and Affiliations

  • Christian Gerthsen

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