Untersuchung mittels der Röntgenstrahlen

  • Friedrich Müller
  • Otto Seifert

Zusammenfassung

Zur Erzeugung von Röntgenstrahlen verwendet man einen hochgespannten Strom, welcher von einem Hochspannungs-Wechselstrom-Transformator und einem Gleichrichter geliefert wird. Der positive Pol dieses Stromes ist mit der Anode, der negative Pol mit der Kathode der Röntgenröhre verbunden, die durch Auspumpen luftleer gemacht ist. Die Kathodenstrahlen, welche von der Kathode ausgehen, prallen auf das schräg gestellte Ende der Anode, die sog. Antikathode aus Wolfram auf, und von dieser gehen dann die Röntgenstrahlen aus. Durch Änderung der Spannung kann man den Härtegrad, d. h. die Wellenlänge der Röntgenstrahlen nach Bedarf einstellen, und zwar in dem Sinne, daß bei höherer Spannung kürzerwellige, also härtere Strahlen und umgekehrt bei niederer Spannung längerwellige, also weichere Strahlen erzeugt werden. — Die härteren Strahlen besitzen ein viel stärkeres Durchdringungsvermögen als die weichen, und man benutzt sie um die in der Tiefe liegenden Organe, wie z. B. die Wirbelsäule oder den Magen mit Kontrastmitteln in kurzen Zeiten darzustellen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1937

Authors and Affiliations

  • Friedrich Müller
    • 1
  • Otto Seifert
  1. 1.MünchenDeutschland

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