Die Drüsen mit innerer Sekretion

  • Hans Frhr. von Kress

Zusammenfassung

Zu den Drüsen mit innerer Sekretion rechnet man die Schilddrüse, ferner die etwa hanfkorngroßen Epithelkörperchen, welche beiderseits dem unteren Pol und der Hinterfläche der Schilddrüse paarig angelegt sind, dann den Thymus, die Nebennieren, die Geschlechtsdrüsen (Hoden und Ovarien), die Hypophyse, die Zirbeldrüse (Epiphyse des Gehirns) und schließlich auch das Pankreas. Diese Drüsen haben entweder keinen Ausführungsgang und geben ihre Produkte direkt an die Lymph- und Blutgefäße ab oder sie besitzen zwar einen Ausführungsgang, wie die Hoden und das Pankreas, aber dieser Ausführungsgang führt nur ein bestimmtes Sekret ab, während ein anders gearteter Teil dieser Drüsenwirkung sich auf die inneren Organe erstreckt. Man nennt die von den „endokrinen“ Drüsen erzeugten Produkte „Hormone“, weil sie auf andere Organe eine Einwirkung (Fernwirkung) ausüben und somit die verschiedenen Teile des Körpers zu harmonischem Zusammenwirken bringen. Die chemische Natur dieser Hormone ist uns erst zum Teil bekannt, so das Produkt des Nebennierenmarks, das Adrenalin (= ein stickstoffhaltiges Derivat des Brenzcatechins), sowie das Thyroxin der Schilddrüse.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1941

Authors and Affiliations

  • Hans Frhr. von Kress
    • 1
  1. 1.Abteilung des Lazarus-KrankenhausesBerlinDeutschland

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