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Die Dorsalseite der Handwurzel und Mittelhand

  • O. Hildebrand

Zusammenfassung

Die Haut der Dorsalseite der Handwurzel und der Mittelhand ist dünn, verschieblich, das subkutane Fettgewebe gewöhnlich sehr gering, so dass die oberflächlichen Venen blau durchschimmern und durch leichte Erhebungen der Haut ihren Verlauf deutlich machen. Die meisten dieser Venen gehören dem Gebiet der V. cephalica an. Zahlreiche Lymphgefässe umspinnen diese Venen und eine nicht geringe Zahl von Hautnerven haben ihre Verästelungen in dem Subkutangewebe. Diese Hautnerven stammen einesteils von dem Dorsalast des N. radialis, der im unteren Drittel des Vorderarmes unter der Sehne des M. brachioradialis hindurchgeht, dann über das Lig. carpi dors. nach dem Handrücken läuft und nach Durchbohrung der Faszie die Haut hier versorgt. Zum anderen Teil kommen sie von dem Ramus dors. des N. ulnaris, der an der unteren Grenze des Vorderarmes unter dem Flexor carpi uln. hinweg zur Dorsalseite der Hand sich herum-schlägt. Auch er durchbohrt die Faszie und versorgt die ulnare Hälfte der Hand und der Finger, also 1/23, 4, 5.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • O. Hildebrand
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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