Grundzüge und Richtlinien für den Vorrichtungsbau

  • Otto Lich

Zusammenfassung

Ein moderner Betrieb ohne Vorrichtungen ist heutzutage nicht mehr gut denkbar. Unter den Begriff der Vorrichtung fällt jede Art von Hilfseinrichtung. Da Vorrichtungen zu den verschiedensten Zwecken und demgemäß auch in den verschiedensten Ausführungen gebraucht werden, ist eine Gliederung derselben nicht wohl möglich, ebensowenig eine Systematisierung. Die Vorrichtung soll, gleich den genormten Elementen, niemals anderen Zwecken dienen als denen der rationellsten Bearbeitungsmöglichkeit. Sie ist das Gesetz der Fabrikation, und nach ihrem Wert richtet sich die Konkurrenzfähigkeit des Betriebes. Nur der Betrieb wird sich am schnellsten aus dieser Zeit der Not retten, der die zweckdienlichsten Vor- und Einrichtungen besitzt. Auf einzelne Vorzüge soll hier nicht näher eingegangen werden, denn es, gibt ihrer ebensoviele, wie es Vorrichtungen gibt. Gerade der Vorrichtungsbau erfordert die besten und tüchtigsten Fachleute. Man könnte den Entwurf einer wertvollen Vorrichtung mit den Meisterwerken anderer Berufe vergleichen, denn es liegt ebensoviel Geist und höherer Sinn in ihm wie im Kunstwerk.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1927

Authors and Affiliations

  • Otto Lich
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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