Zusammenfassung

Die Schroter haben die Bestimmung, aus dem von den Vorbrechern bis auf max. 60 mm vorzerkleinerten oder in dieser und auch in kleinerer Stückgröße vorkommenden Gute ein Erzeugnis herzustellen, das man — je nach der Beschaffenheit — als Grob- oder Feinschrot bezeichnet. Besteht das Erzeugnis aus einem Gemisch von gröberen Brocken mit Grieß und nur wenig Mehl, so hat man es mit Grobschrot zu tun; ist es aber überwiegend aus Grieß mit etwas Mehl zusammengesetzt, und fehlen die gröberen Brocken darin ganz, so ist das Produkt als Feinschrot zu bezeichnen. Es muß jedoch dazu bemerkt werden, daß manche Grobschroter (wie z. B. die Walzwerke und Kollergänge) auch zum Feinschroten, ja unter Umständen sogar zum Mahlen Verwendung finden, und daß die weiter unten als Feinschroter bezeichneten Maschinen vielfach Erzeugnisse liefern, die man unbedenklich als Mehl ansprechen darf. Die Grenzen sind — wie bereits im einleitenden Abschnitt hervorgehoben wurde — gerade bei dieser Kategorie von Maschinen sehr schwer zu ziehen. Läßt man sich jedoch von dem Grundsatz leiten, daß die in der Praxis vorherrschende Verwendungsart für die Klassifikation einer Maschine bestimmend sein muß, so ergibt sich die folgende

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Literatur

  1. 1.
    R. H. Richards: Ore dressing 1, 92. 1908.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1926

Authors and Affiliations

  • Carl Naske

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