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Angewandte Festigkeitslehre

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Zusammenfassung

Auch eine sog. „exakte“ Lösung (eines technischen Problems) geht von verschiedenen Voraussetzungen aus, die zum Teil von der Wirklichkeit erheblich abweichen. Eine mathematisch richtige Lösung braucht deshalb noch nicht unbedingt und zuverlässig mit der Wirklichkeit übereinzustimmen. Die Annäherung an die Wirklichkeit wird um so größer, je mehr Einflüsse rechnerisch richtig erfaßt werden können. Die Rechenarbeit steigt aber vielfach progressiv mit der erstrebten Genauigkeit. Die geforderte Wirtschaftlichkeit seiner Konstruktionen zwingt den Ingenieur dazu, die Probleme zu vereinfachen um Näherungslösungen zu erhalten, die in kurzer Zeit durchgeführt werden können. Nur in Ausnahmefällen kann die Maschine eine Preiserhöhung infolge erhöhter Rechenarbeit ertragen. Der Ingenieur muß deshalb (unter Außerachtlassung alles Unwesentlichen) die Auswahl der in Rechnung zu stellenden Annahmen so treffen, daß die Rechenarbeit und die erreichte Annäherung an die Wirklichkeit in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Verwendungszweck des Konstruktionsteiles steht. Er verwendet daher bei Zahlenrechnungen ausschließlich den Rechenschieber.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1951

Authors and Affiliations

  1. 1.Eidgenössischen Technischen Hochschule ZürichZürichSchweiz

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