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Differentialdiagnose

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Zusammenfassung

Die Diagnose einer Enc. pv. ist dann zu stellen, wenn sich nach einer Kuhpockenimpfung innerhalb einer bestimmten Inkubationszeit eine akute, meist fieberhafte Krankheit des Zentralnervensystems entwickelt hat. Als Inkubationszeit haben wir den 5. bis 15. Tag festgestellt, aber auch viertägige und 20tägige Intervalle anerkannt. Man wird also sagen dürfen, daß Erkrankungen, die am ersten bis dritten Tag oder nach der dritten Woche post vaccinationem auftreten, kaum mehr zur Enc. pv. zu rechnen seien. Über die Erscheinungsformen der Enc. pv. haben wir ausführlich gesprochen. Wir haben encephalitische, meningeale, myelitische Syndrome kennengelernt und darauf hingewiesen, daß wir mit Hinblick auf die Mehrzahl der Fälle wohl an der Bezeichnung Encephalitis postvaccinalis festhalten, aber richtiger von postvaccinalen entzündlichen Erkrankungen des Zentralnervensystems sprechen sollten. Die Zusammengehörigkeit dieser verschieden lokalisierten postvaccinalen Erkrankungen ist durch die gleiche Inkubationszeit, durch das häufige Zusammentreffen dieser Krankheitszeichen an einem Individuum und durch autoptisehe Befunde erwiesen.

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© Springer-Verlag Wien 1938

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