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Finanzpolitik pp 167-280 | Cite as

Die Ausgabenpolitik

  • Günter Schmölders
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Adolph Wagners „Gesetz der wachsenden Ausdehnung der öffentlichen, insbesondere der Staatstätigkeiten“ und das daraus abgeleitete „Gesetz der wachsenden Ausdehnung des Finanzbedarfs“1 wirkt angesichts der neueren Entwicklung der öffentlichen Finanzwirtschaft wie eine Prophezeiung von verblüffendem Wahrheitsgehalt; Ausmaß und Tempo des Wachstums der öffentlichen Ausgaben haben sich seit Adolph Wagners Voraussage sogar noch erheblich verstärkt. Der jährliche Finanzbedarf des Deutschen Reichs und seiner Bundesstaaten hat sich in den vier Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg ungefähr vervierfacht und zwischen den beiden Weltkriegen schon in der Hälfte dieser Zeitspanne nochmals versechsfacht, ganz abgesehen von seiner hektischen Ausdehnung während der eigentlichen Kriegsjahre. Diese Entwicklung trägt internationales Gepräge; ohne viel Unterschied nach Staatsform und Politik weisen die Staatsausgaben in allen Ländern kräftige Steigerungen auf, wie Tabelle 3 erkennen läßt.

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Literatur

  1. 1.
    Wagner, Adolph: Grundlegung der politischen Ökonomie, 3. Aufl., Teil 1, Grundlagen der Volkswirtschaft, Leipzig 1892, S. 892ff.; ders Finanzwissenschaft, 3. Aufl., Teil 1, a. a. O., S. 76.Google Scholar
  2. 2.
    Buchanan, J. M.: The Public Finances, Homewood, Ill., 1960, S. 30.Google Scholar
  3. 7.
    Geschätzt lt. Stat. Yearbook, United Nations.Google Scholar
  4. 8.
    Bis 1930: Reich, Länder und Gemeinden; ab 1934: Reich; 1948: Bund; ab 1952: Bund, Länder und Gemeinden.Google Scholar
  5. 9.
    Rumpfjahr 21. 6. 1948 bis 31. 3. 1949.Google Scholar
  6. 1.
    Wagner, Adolph: Grundlegung., a. a. 0., S. 884.Google Scholar
  7. 2.
    Die in den Vereinigten Staaten häufige Methode der Messung der Tätigkeit des Staates an seiner Beanspruchung der einzelnen Produktionsfaktoren (Kapitalausrüstung, Beschäftigte oder Käufe von Gütern und Diensten)Google Scholar
  8. Fabricant, S.: The Trend of Government Activity in the United States since 1900, Publications of the National Bureau of Economic Research, Inc., Nr. 56, New York 1952, S. 10ff.Google Scholar
  9. Due, J. F.: Government Finance, 3. Ed., Homewood, Ill., 1963, S. 43ff.Google Scholar
  10. Buchanan, J. M.: The Public Finance, a. a. O., S. 30ff.), kann wegen fehlender statistischer Unterlagen hier nicht angewandt werden. Die Verwendung des Sozialprodukts als Maßstab der Staatstätigkeit ist auch insofern problematisch, als diese Größe bereits den über die Staatsausgaben gemessenen und bewerteten Beitrag des Staates zum gesamtwirtschaftlichen Ertrag mit umfaßt. Vgl. Recktenwald, H. C.: Die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben in der Bundesrepublik, in: Wandlungen der Wirtschaftsstruktur in der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. von HEINZ KÖNIG, Schriften des Vereins für Socialpolitik, N. F. Bd. 26, Berlin 1962, S. 206Google Scholar
  11. Buchanan, J. M. The Public Finance, a. a. 0., S. 33.Google Scholar
  12. 8.
    Vgl. hierzu Woytinsity: World Commerce and Governments, New York 1955, S. 688/689, zit. nach Pttz, TH.: Wirtschaftliche Entwicklung und zunehmende Staatstätigkeit, in: Zeitschrift für Nationalökonomie, Bd. 20, Wien 1960, S. 64.Google Scholar
  13. 4.
    Hicks, Ursula K.: British Public Finances, Their Structure and Development 1880–1952, London 1954, S. 11.Google Scholar
  14. 1.
    Nach: Recktenwald, H. C.: Die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben in der Bundesrepublik, a. a. O., S. 208/209.Google Scholar
  15. 2.
    Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, 1963, S. 21, S. 430, S. 538.Google Scholar
  16. 3.
    Jessen, J.: Deutsche Finanzwirtschaft, 2. Aufl., Hamburg 1944, S. 38.Google Scholar
  17. 1.
    Tberschlägliche Berechnungen des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts an der Universität zu Köln ergaben schon für 1949 einen versteckten öffentlichen Bedarf von etwa 330–350 Mill. DM für die Bundesrepublik; neuere Untersuchungen der Finanzwissenschaftlichen Abteilung des Instituts für Mittelstandsforschung in Köln für das Jahr 1957 lassen erkennen, daß inzwischen die Milliardengrenze überschritten sein dürfte. Vgl. „Der versteckte öffentliche Bedarf“, Finanzwissenschaftliches Forschungsinstitut Köln, Januar 1951, als Manuskript vervielfältigt, und: „Der versteckte öffentliche Bedarf”, Institut für Mittelstandsforschung, Köln, Januar 1959, als Manuskript vervielfältigt. Zu beachten ist, daß der versteckte öffentliche Bedarf die internationale und zeitliche Vergleichbarkeit der Ausgabeziffern stark beeinträchtigt.Google Scholar
  18. 2.
    Recbtenwald, H. C.: Die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben.. a. a. O., S. 210 u. 211.Google Scholar
  19. 1.
    Littmann, K.: Strukturen und Entwicklungen der staatlichen Aktivität in der Bundesrepublik Deutschland 1950–1970, Vortrag, gehalten am 20. September 1962 auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik in Luzern, Schriften des Vereins für Socialpolitik, N. F. Bd. 30/II, Berlin 1964, S. 801 ff.Google Scholar
  20. 2.
    Die nicht aus öffentlichen Haushalten gespeisten Einnahmen der Träger der öffentlichen Sozialleistungen (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Rentenversicherung für Arbeiter und Angestellte, Knappschaftliche Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Familienausgleichskasse und Lastenausgleichsfonds) stiegen von 6,03 Mrd. DM 1949 auf 28,7 Mrd. DM 1960; in Prozent des Nettosozialprodukts zu Faktorkosten von 9,6% 1949 über 10,6% 1953, 11,4% 1956 und 12,7% 1959 auf 12,9% 1960. (Errechnet nach Angaben der Statistischen Jahrbücher der Bundesrepublik Deutschland.)Google Scholar
  21. 8.
    Lotz, W: Finanzwissenschaft, a. a. O., S. 198ff.; Jessen, J.: Deutsche Finanzwirtschaft, a. a. 0., S. 40.Google Scholar
  22. 4.
    Littmann, K.: Entwicklungen der staatlichen Aktivität…, a. a. 0., S. 16.Google Scholar
  23. 1.
    Wagner, Adolph: Finanzwissenschaft, a. a. O., S. 63f.Google Scholar
  24. 11.
    Bickel, W.: Finanzwissenschaft und Statistik, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., Bd. 1, a. a. O., S. 144.Google Scholar
  25. 2.
    Allgemeine Vorbemerkungen zum Bundeshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1956, S. 27f.Google Scholar
  26. 2.
    Die Praxis ist hier vielgestaltig — die Grenzen sind unscharf. Zumeist wird so getan, als ob es um eine ernstlich zu beachtende Theorie gehe; in der Wirklichkeit geht es darum, was die wirtschaftlichen Verhältnisse hergeben und die politischen Kombinationen zulassen“, schreibt der erfahrene Parlamentarier K. Heinig; die Zweiteilung wird „auch als politisches Beruhigungsmittel angewendet, mitunter so eindeutig, daß an das ewige Elternproblem gedacht werden kann: Wie sage ich’s meinem Kinde?” (Heinig, K.: Das Budget, a. a. O., Bd. II, S. 255 u. 440.)Google Scholar
  27. 4.
    Das Statistische Jahrbuch der Bundesrepublik Deutschland gliedert in „Verwaltungs-und Zweckausgaben“ und „Ausgaben der Vermögensbewegung”.Google Scholar
  28. 3.
    Herrmann, K. A.: Art. Finanzstatistik, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 3, a. a. O., S. 650.Google Scholar
  29. 1.
    Masoirr, M.: Die öffentlichen Ausgaben, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., Bd. 2, a. a. O., S. 4.Google Scholar
  30. 2.
    Abgeleitet von dem Begriff des Sozialprodukts identifiziert BUCHANANGoogle Scholar
  31. produktive Ausgaben mit den im folgenden beschriebenen „Leistungsentgelten“Google Scholar
  32. Käufen, vgl. Buchanan, J. M.: The Public Finances, a. a. O., S. 31. 2 MOLL, B.: Probleme der Finanzwissenschaft, Leipzig 1924, S. 45.Google Scholar
  33. 4.
    Dobretsberger, J.: Das Geld im Wandel der Wirtschaft, Bern 1946, S. 148ff.Google Scholar
  34. Colm, G.: Volkswirtschaftliche Theorie der Staatsausgaben, Tübingen 1927Google Scholar
  35. 1.
    Comer, G.: Volkswirtschaftliche Theorie der Staatsausgaben, a. a. O., S. 22.Google Scholar
  36. 3.
    Terhalle, F.: Die Finanzwirtschaft des Staates und der Gemeinden, a. a. O., S. 62 ff.Google Scholar
  37. 1.
    In einer späteren Gliederung (Art. Ausgaben, öffentliche, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, 1. Bd., a. a. O., S. 446) faßt Terealle bei materiell gleicher Einteilung, jedoch anderer Bezeichnung, die Kategorien „Inländischer Versorgungsbedarf“ und „Finanzierungstechnischer Bedarf” zu einem „Einkommens-und Vermögenszuweisungsbedarf” zusammen.Google Scholar
  38. 1.
    Berechnet nach dem Statistischen Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, 1953, S. 102ff., und 1962, S. 110f.Google Scholar
  39. 2.
    Änderungen des Geldwertes in der Vergleichszeit sind nicht ausgeschaltet, so daß die hohen Steigerungssätze, besonders für Frankreich und Italien, neben der realen Steigerung der Ausgaben auch die Geldentwertung widerspiegeln.Google Scholar
  40. 3.
    Zahlen für 1961 nach Statistical Yearbook, United Nations, 1962, New York 1963.Google Scholar
  41. 4.
    Zahlen für 1962 nach Statistical Abstract of the United States 1962, Washington, D. C., 1962, S. 383ff.Google Scholar
  42. 5.
    Berechnet nach Statistical Yearbook, United Nations, 1962, a. a. O.Google Scholar
  43. Errechnet nach Angaben von Recrtenwald, H. C.: Die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben in der Bundesrepublik, a. a. O., für 1961 ergänzt nach Statistisches Jahrbuch 1963, S. 430.Google Scholar
  44. 1.
    Zu Einzelheiten dieser Entwicklung in den USA und England vgl.: Corm, G. und Helzner, M.: Rapport américain, in: L’importance et la structure des recettes et des dépenses publiques, Institut International de Finances Publiques, Brüssel 1960, S. 58ff., und Peacock et Wiseman: Rapport anglais, ebenda, S. 224ff.Google Scholar
  45. 3.
    Plaou, A. C.: A Study in Public Finance, London 1928, S. 19ff.Google Scholar
  46. 4.
    Colm, C.: Volkswirtschaftliche Theorie der Staatsausgaben, a. a. O., S. 17ff., und ders.: The Theory of Public Expenditures (1936), in: Essays in Public Finance and Fiscal Policy, New York 1955, S. 27ff.Google Scholar
  47. 6.
    In späteren Auflagen „real expenditures“ (2. Aufl. 1929) und „non transfer expenditures” (3. Aufl. 1947/60); es handelt sich dabei lediglich um terminologische Unterschiede.Google Scholar
  48. 6.
    Pioou, A. C.: A Study in Public Finance, a. a. O., S. 19f.Google Scholar
  49. 4.
    Littmann, K.: Zunehmende Staatstätigkeit und wirtschaftliche Entwicklung, Köln u. Opladen 1957, S. 99.CrossRefGoogle Scholar
  50. Quelle: Recktenwald, H. G.: Die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben.. a. a. O., S. 230.Google Scholar
  51. Rolph, E.: The Theory of Fiscal Economics, a. a. O., S. 58 (übersetzt vom Verfasser).Google Scholar
  52. 2.
    Genau genommen sind Beamtenpensionen und Zinsen Leistungsentgelte für die Vergangenheit, doch empfiehlt es sich der Einfachheit halber, sie zu den Transferzahlungen zu rechnen, da sie mit den „Staatsleistungen“ der Gegenwartsperiode wenig zu tun haben. Vgl. Due, John F.: Government Finance, a. a. O., S. 67.Google Scholar
  53. 3.
    Vgl. Recktenwald, H. C.: Die Entwicklung der öffentlichen Ausgaben…, a. a. O., S. 226.Google Scholar
  54. 4.
    Vgl. hierzu auch Fabricant, S.: The Trend of Government Activity.. a. a. O., S. 12ff.Google Scholar
  55. 1.
    Fabricant, S.: The Trend of Government Activity…, a. a. O., S. 57f.Google Scholar
  56. 5.
    Gerlofe, W.: Grundlegung der Finanzwissenschaft, a. a. O., S. 51.Google Scholar
  57. I Wagner, A.: Grundlegung..., a. a. O., S. 902.Google Scholar
  58. 2.
    Timm, H: Das Gesetz der wachsenden Staatsausgaben, Finanzarchiv, N. F. Bd. 21, 1961, S. 220.Google Scholar
  59. 3.
    Schmölders, G.: Geschichte der Volkswirtschaftslehre, Wiesbaden 1963, S. 58 ff.Google Scholar
  60. 4.
    Timm, H.: Das Gesetz der wachsenden Staatsausgaben, a. a. O., S. 234. 6 Ders.: ebenda, S. 236.Google Scholar
  61. s Timm, H.: Das Gesetz der wachsenden Staatsausgaben, a. a. O., S. 238f.Google Scholar
  62. 2.
    H. Tun a lehnt eine solche Prognose ausdrücklich ab, da „ihre Schwierigkeiten und Gefahren… so groß (sind), daß ich vor ihr haltmache. Wer sich an sie heranwagt, läuft Gefahr, statt eines rational plausiblen Entwicklungsgesetzes uns nicht mehr als Hypothesen und Visionen zu bescheren, die von eigenen Wunschvorstellungen und Postulaten gebildet und durchsetzt sind“ (a. a. O., S. 242). Allerdings registriert er einige Impulse, die eine weitere Ausdehnung der öffentlichen Ausgaben immerhin als wahrscheinlich erscheinen lassen (a. a. O., S. 241).Google Scholar
  63. 1.
    Vgl. Tabelle 6 (§ 22). Buchanan zählt die Ausgaben für Highway-Bau neben den Sozialleistungen zu den wichtigsten Steigerungsgründen der nichtmilitärischen öffentlichen Ausgaben (BUCHANAN, J. M.: The Public Finances, a. a. O., S. 46).Google Scholar
  64. 2.
    Vgl. hierzu: Zimmermann, H. W. (Hrsg.): Aspekte der Automation, Gutachten und Protokolle der Frankfurter Tagung der List-Gesellschaft, Basel und Tübingen 1960.Google Scholar
  65. 3.
    Auffallend ist hier der hohe Anteil der erwerbslosen Jugendlichen, die wegen fehlender Ausbildung keine Arbeitsstellen finden. Allen Warnungen zum Trotz verlassen viele Jugendliche mit Erreichen der Altersgrenze von 16 Jahren die Schulen, so daß allein in der Zeit von Januar bis Mai 1963, einem Zeitraum ohne Ferien und die dadurch bedingten Sonderheiten, die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen trotz aller behördlichen Pläne für ihre Ausbildung und Schulung von 13,9% auf 17,8% stieg. Vgl. Die Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten, Neue Zürcher Zeitung, Fernausgabe Nr. 191, Blatt 11, 14. Juli 1963.Google Scholar
  66. 1.
    Statistical Abstracts of the United States 1962, a. a. O., S. 383.Google Scholar
  67. 2.
    Nach Angaben des Statistischen Jahrbuchs Deutscher Gemeinden (Braunschweig 1961) betrugen die Reinausgaben des ordentlichen Haushalts 1959Google Scholar
  68. 1.
    Brecht, A.: Internationaler Vergleich der öffentlichen Ausgaben, in: Grundfragen der internationalen Politik, Vorträge des Carnegie-Lehrstuhls für Außenpolitik und Geschichte an der Deutschen Hochschule für Politik, H. 2, Leipzig u. Berlin 1932.Google Scholar
  69. 2.
    Hansmeyer, K. H.: Der Weg zum Wohlfahrtsstaat, a. a. O., S. 75.Google Scholar
  70. 8.
    So Stadtkämmerer a. D. Dr. Kaiser, Herdecke, Referat gehalten am 15. November 1955 im Seminar für Finanzwissenschaft der Universität Köln.Google Scholar
  71. 4.
    Buchanan, J. M.: The Public Finances, a. a. O., S. 50.Google Scholar
  72. 5.
    Hansmeyer, K. H.: Der Weg zum Wohlfahrtsstaat, a. a. O., S. 81.Google Scholar
  73. So konnte noch 1887 Präsident CLEVELAND in den Vereinigten Staaten eine Subvention von 25000 $ für Saatgut an die durch eine Dürreperiode an den Rand des Ruins gebrachte Texasfarmer mit der Begründung ablehnen, er könne in der Verfassung keine Begründung für eine solche Zuwendung finden und er glaube auch nicht, daß es zu den Pflichten der Regierung gehöre, in individuellen Notständen, die nichts mit den öffentlichen Diensten oder ihrem Nutzen zu tun haben, zu helfen; „jeder Neigung, diese Grenze der Aufgabenstellung der öffentlichen Hand zu überschreiten, muß mit Festigkeit entgegengetreten und der Grundsatz festgehalten werden, daß zwar das Volk die Regierung, aber keineswegs die Regierung das Volk zu unterstützen hat.“ (The Writings and Speeches of Grover Cleveland, Rede vom 16. Februar 1887, zitiert nach Fabricant, S.: The Trend of Government Activity..., a. a. 0., S. 7; Jbersetzung vom Verfasser.)Google Scholar
  74. 2.
    Hansmeyer, K. H.: Der Weg zum Wohlfahrtsstaat, a. a. 0., S. 84.Google Scholar
  75. 1.
    Veterans Benefits and how they grow“, Readers Digest, Februar 1948; Veterans Training, Colliers, Mai 1948.Google Scholar
  76. 2.
    Ein Vergleich des heutigen Anteils der Sozialleistungen am Volkseinkommen mit dem aus der Zeit vor dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg zeigt das größere Gewicht der Nachkriegssozialleistungen nur bei Einbeziehung der sozialen Kriegsfolgelasten. Ein Vergleich über mehrere Nachkriegsjahre müßte jedoch an sich zu fallenden Anteilsätzen führen, da die Kriegsfolgelasten tendenziell sinken. Eine vergleichende Beurteilung der Sozialleistungen muß außerdem die konjunkturelle Situation der verglichenen Jahre berücksichtigen, da sich in Zeiten guter Konjunktur die Aufwendungen für Arbeitslosenhilfe naturgemäß verringern. Vgl. hierzu „Der Bundeshaushalt“, Institut Finanzen und Steuern, H. 15, Bd. 12, Bonn 1963, S. 93.Google Scholar
  77. 2.
    Langewiesche, W.: The skyrocketing cost of air power, Readers Digest, Juni 1953, nennt für die Langstreckenbomber mit Düsenantrieb (Typ B. 52) einen Preis von 4 Mill. (einschließlich Entwicklungskosten). Die Kosten eines Starfighter F 104 G betrugen 1962 5, 6Google Scholar
  78. Mill. DM. Allein für die Ausbildung eines einzigen Starfighter-Piloten müssen 500000 DM aufgewendet werden (vgl. FAZ vom 30. 5. 1963 ).Google Scholar
  79. 3.
    Jessen, J.: Deutsche Finanzwirtschaft, 1. Aufl., Hamburg 1937, S. 556.Google Scholar
  80. 1.
    Roscher, W.: System der Finanzwissenschaft, Stuttgart 1886, S. 451.Google Scholar
  81. 2.
    Schober, E.: Allgemeine Steuerpsychologie. in: Finanzarchiv, N. F. Bd. 9, 1943, S. 346.Google Scholar
  82. 1.
    Aristoteles, Politik, tYbersetzung von EUGEN ROLFES, Leipzig 1943, S. 173f. u. 215ff.Google Scholar
  83. 2.
    Hettlage, K. M.: Über Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung, in: Mitteilungen der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung, Juli 1956.Google Scholar
  84. 3.
    Littmann, K.: Zunehmende Staatstätigkeit…, a. a. O., S. 101.Google Scholar
  85. 1.
    Buchanan, J. M.: The Public Finances, a. a. O., S. 48.Google Scholar
  86. 1.
    Mit Freimütigkeit und Lebhaftigkeit habe ich mich gegen Mehrere darüber ausgesprochen, welche Nachteile es bringt und bringen muß, daß bei unseren administrativen Behörden lauter bloße Juristen angestellt werden. Zu meiner Verwunderung fand ich nicht bloß Zustimmung, sondern man erblickte hierin auch die Ursache mancher Gebrechen, die sehr unverhohlen besprochen und getadelt wurden. Für mich floß hieraus die große Beruhigung, daß meine Ansicht, der Du mit einer bedeutenden Aufopferung von Zeit so willig gefolgt bist, Dir nicht zum Nachteil gereichen wird. Alles zeigt an, daß das bisherige System, bloße Juristen anzustellen, nicht haltbar ist. Ein Gespräch mit Baron… gab mir schon früher diese Aussicht. Beharre deshalb nur mutig auf dem betretenen Wege. Schlimm ist es freilich für Dich, sowie für jeden, der die gewohnte Bahn verläßt, daß Du Dir die Kenntnisse der Staats-und Kameralwissenschaft erwerben und doch zugleich in der Kenntnis der Jurisprudenz den anderen nicht nachstehen darfst. Aber in dieser Schwierigkeit liegt auch wohl der Grund, warum ein inkonsequentes System so lange Dauer hat gewinnen können. Späterhin wird man beide Fächer trennen und dann wird das Studium der Staatswissenschaften sehr erleichtert und deshalb allgemeiner werden. “ So schrieb Johann HEINRICH VON THÜNEN an seinen Sohn Heinrich am 12. B. 1831; heute, nach viereinhalb Generationen, ist das „inkonsequente System” im wesentlichen noch immer in Geltung! (Schuhmacher, H.: Johann HEINRICH VON Thünen, Ein Forscherleben, 2. Aufl., Rostock 1883, S. 127f.)Google Scholar
  87. 2.
    Schmölders, G.: Volkswirte in die Verwaltung!, in: Der Deutsche Volks-u. Betriebswirt, Bd. 1, 19M, Nr. 1/2.Google Scholar
  88. 2.
    Chabrcwski, S.: Volkswirte im zweiten Glied, Das Juristenmonopol ist nach wie vor ungebrochen, in: Der Volkswirt, H. 18, 1962, S. 805.Google Scholar
  89. 4.
    Neumark, F.: Die Wirtschaftswissenschaft in der Politik, in: Universitas, 1963, S. 184.Google Scholar
  90. 5.
    Schmölders, G.: Der Politiker und die Währung, a. a. O; vgl. § 14.Google Scholar
  91. 1.
    Schmölders, G.: Der Politiker und die Währung, a. a. O., S. 138.Google Scholar
  92. 1.
    Wilhelm Gerloff (Grundlegung der Finanzwissenschaft, a. a. O., S. 12ff., und ders., Die Öffentliche Finanzwirtschaft, a. a. O., S. 115ff.) erwähnt, „daß zum mindesten praktisch, d. h. in der literarischen Darstellung der finanzwissenschaftlichen Lehre, die Lehre von den öffentlichen Ausgaben stark in den Hintergrund gedrängt worden, ja vielfach ganz ausgefallen ist.“ Schon JUSTI erklärte: „Die Grundsätze und Regeln über den Aufwand und die Ausgaben des Staates sind im engeren Verstand kein Teil des Finanzwesens”; auch nach MALTHUS gehört die „Verwendung des Staatseinkommens“ nicht in das Aufgabengebiet der Finanzwissenschaft. L. v. STEIN rechnete die „Wissenschaft der Ausgaben” in die „eigentliche Verwaltungslehre“. GERLOFF selbst vertrat die Auffassung: „Die Lehre von den öffentlichen Bedürfnissen gehört nicht in die Finanzwissenschaft. Die öffentlichen Bedürfnisse sind Voraussetzung finanzwirtschaftlicher Tätigkeit. Die Finanzwissenschaft ist ausschließlich daran interessiert, in welcher Weise die ökonomischen Mittel gewonnen und ihrer Bestimmung zugeführt werden, um in öffentliche Dienste und Leistungen umgewandelt zu werden.”Google Scholar
  93. 1.
    As in all problems of this sort, both sides of the budget must be considered. Unless this is done, a one-sided and distorted picture of the public economy is obtained.“ (Muscrave, R. A.: The Theory of Public Finance, a. a. O., S. 251); ebenso DUE, J. F.: Government Finance, a. a. O., S. 461 sowie Haller, H.: Finanzpolitik, a. a. O., S. 118ff.Google Scholar
  94. 2.
    Vertreten beispielsweise durch SPITALER, A.: Besoldungswesen und Besoldungspolitik in der Bundesrepublik Deutschland und in einigen anderen Ländern, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., 2. Bd., a. a. O., S. 83ff.Google Scholar
  95. 3.
    MÜLLER, J. H.: Art. Dienst, öffentlicher III, Besoldung im öffentlichen Dienst, Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 2, Stuttgart—Tübingen—Göttingen 1959, S. 604.Google Scholar
  96. 1.
    Beispielsweise J. L. Servais, der der Meinung ist, daß sich die „Definition Gehalt = Preis heute allgemein durchgesetzt“ hat. (Die Besoldung in der öffentlichen Finanzwirtschaft, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., 2. Bd., a. a. O., S. 49.)Google Scholar
  97. 2.
    Müller, J. H.: Art. Dienst, öffentlicher, III, a. a. O., S. 604f.Google Scholar
  98. 3.
    Vgl. Müller, J. H.: Art. Dienst, öffentlicher, III, a. a. O., S. 606.Google Scholar
  99. 1.
    Müller, J. H.: Art. Dienst, öffentlicher, III, a. a. O., S. 607f.Google Scholar
  100. 2.
    Spitaler, A.: Besoldungswesen und Besoldungspolitik…, a. a. O., S. 115.Google Scholar
  101. 1.
    Quellen: Statistik für die Bundesrepublik Deutschland, Bd. 55, 1952; Wirtschaft und Statistik 1961, Textteil S. 298.Google Scholar
  102. Quellen: Wirtschaft u. Statistik, Jg. 4 NF, 1952, S, 511; Jg. 14 NF, 1962, Zahlenteil S. 744.Google Scholar
  103. 1.
    E. Forstroff (Der Staat als Auftraggeber, res publica, Bd. 12, Stuttgart 1963) zeigt, daß der Schutz vor dem privatrechtlichen Handeln des Staates nicht, wie allgemein angenommen wird, durch eine verstärkte Anwendung des öffentlichen Rechts und besonders der Grundrechte erreicht werden kann, sondern daß das Zivilrecht die Rechtssicherung des Staatsbürgers auch hier am besten gewährleistet; notwendig ist allerdings eine Korrektur des überkommenen Fiskusbegriffes, in dem Staat und Fiskus zwar die gleiche Person sind, der Fiskus privatrechtlich handelnd jedoch in einem anderen Rechtsgewand auftritt.Google Scholar
  104. 1.
    Holtz, W.: Art. Auftragsvergebung, öffentliche, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 1, a. a. O., S. 434.Google Scholar
  105. 2.
    Die VPöA trat an die Stelle der bis dahin gültigen Verordnung über die Preise bei öffentlichen Aufträgen vom 11. B. 1943 (VPO), deren Vorläufer die Richtlinien für die Preisbildung bei öffentlichen Aufträgen vom 15. 11. 1938 (RPO) waren. In der Anlage zu der VPöA befinden sich die Leitsätze für die Preisermittlung auf Grund von Selbstkosten, die ihrerseits am 1. 1. 1954 die Leitsätze für die Preisermittlung auf Grund der Selbstkosten bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber vom 15. 11. 1938 (LSO) ablösten.Google Scholar
  106. 3.
    Die BPVO bildet das vorläufige Endglied einer Kette von Baupreisverordnungen, die mit den Bestimmungen der RPO (s. o.) ihren Anfang nahmen. Es folgten die VPO (s. o.) sowie die Verordnung über die Baupreisbildung vom 16. 6. 1939 (Baupreisverordnung 1939), die 1951 von der Verordnung PR Nr. 32/51 des Bundesministeriums für Wirtschaft über die Baupreisbildung für öffentliche und mit öffentlichen Mitteln finanzierte Aufträge vom 11. 5. 1951 (Baupreisverordnung 1951) abgelöst wurde. Daneben gelten auch für Baupreise besondere Vorschriften über die Preisermittlung auf Selbstkostenbasis, die in den inzwischen mehrmals geänderten Leitsätzen für die Preisermittlung auf Grund der Selbstkosten bei Bauleistungen für öffentliche Auftraggeber vom 25. 5. 1940 (LSBO) zusammengefaßt sind. — Zur Entwicklung der Preisverordnung vgl. Diederich, H.: Der Kostenpreis bei öffentlichen Aufträgen, Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, Bd. 12, Heidelberg 1961, S. 14ff.Google Scholar
  107. 1.
    Zu den Grundsätzen der VPöA siehe Altmann, C. H.: Das öffentliche Auftragswesen, Stuttgart 1960, S. 15ff.Google Scholar
  108. 2.
    Altmann, C. H.: Das öffentliche Auftragswesen, a. a. O., S. 39ff.Google Scholar
  109. 1.
    Gandenberger, O.: Die Ausschreibung, Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, Bd. 14, Heidelberg 1961.Google Scholar
  110. 3.
    Vgl. hierzu und zu dem Verfahren der offenen Liste im einzelnen Duz, S.: Staatliche Einkaufsmethoden in den Vereinigten Staaten von Amerika, als Manuskript vervielfältigt vom Forschungsinstitut für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, 1958, S. 37ff.; Gandenberger, O.: Die Ausschreibung, a. a. O., S. 42 ff.Google Scholar
  111. 1.
    Zu den Einzelheiten einer derartigen getrennten Vergabe siehe: Gutowski, A.: Konstruktions-und Entwicklungsaufträge, Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, Bd. 11, Heidelberg 1960.Google Scholar
  112. 2.
    Gandenberoer (Die Ausschreibung, a. a. O., S. 45) erwähnt als eine Art „offene Vergabe“, bei der zwar der Lieferantenkreis offen ist, die Preisbildung jedoch freihändig erfolgt, den Annoncenkauf. Diese in der Privatwirtschaft verbreitete Form des Kaufes durch Zeitungsannonce ist in den USA und in einigen Entwicklungsländern auch als Verfahren des öffentlichen Einkaufs gebräuchlich.Google Scholar
  113. 3.
    Vgl. hierzu: Unvorhergesehene Milliarden, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 10. 7. 1963; Der Verteidigungsbau wird wieder gebremst, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. 7. 1963Google Scholar
  114. Joan, A.: Verteidigungsbau ist nicht tabu, Handelsblatt vom 18. 7. 1963; Ausschreibungen nicht unbillig beschnitten, Handelsblatt vom 22. 7. 1963.Google Scholar
  115. 1.
    Welter, E.: Der Staat als Kunde, Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, Bd. 10, Heidelberg 1960, S. 188.Google Scholar
  116. 2.
    Welter, E.: Der Staat als Kunde, a. a. O., S. 245.Google Scholar
  117. 3.
    Diederich, H.: Der Kostenpreis bei öffentlichen Aufträgen, a. a. O., S. 213. Grundsätzlich hat der Auftraggeber das Recht, vom Auftragnehmer zu verlangen, das Zustandekommen des Preises von der für die Preisbildung und Preisüberwachung zuständigen Behörden prüfen zu lassen. (§ 9 VPöA und § 18 BPVO.) Über die Zulässigkeit sowie über das Ausmaß dieser Preisprüfung herrscht jedoch in Rechtsprechung und Rechtsauffassung keine einhellige Meinung. Vgl. Altmann, C. H.: Das öffentliche Auftragswesen, a. a. O., S. 53ff., und ders.: Das Preis-prüfrecht ( Feststellungsrecht) des öffentlichen Auftraggebers, Meisenheim am Glan 1960.Google Scholar
  118. 1.
    Fricke, W.: Zentralisierung und Dezentralisierung des öffentlichen Einkaufs, Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, Bd. 13, Heidelberg 1961, S. 111.Google Scholar
  119. 1.
    Vialon, F. K.: Besteht in der öffentlichen Ausgabenwirtschaft ein natürliches Interesse an Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit? Wie kann es gefördert werden?, in: Welche Erfahrungen der Betriebswirtschaft können Staat und Kommunen für die wirtschaftliche Gestaltung ihrer Verwaltung und ihrer Ausgaben übernehmen, a. a. O., S. 17ff.Google Scholar
  120. 2.
    Zu den ökonomischen Wirkungen der Transferzahlungen siehe §§ 27–29.Google Scholar
  121. 8.
    Laum, B.: Schenkende Wirtschaft, Nichtmarktmäßiger Güterverkehr und seine soziale Funktion, Frankfurt am Main 1960.Google Scholar
  122. Hansmeyer, K. H.: Finanzielle Staatshilfen für die Landwirtschaft, a. a. O., S. 22 ff.Google Scholar
  123. 5.
    Eine ähnliche Erscheinung ist die „Wortblenderei“ des Fiskus bei der Bezeichnung der Steuern, vgl. § 17.Google Scholar
  124. 1.
    Weisser, G.: Art. Soziale Sicherheit, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 9, Stuttgart-Tübingen-Göttingen 1956, S. 396ff.Google Scholar
  125. 2.
    Quelle: Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, 1964, S. 412, S. 436, S. 438.Google Scholar
  126. 6.
    Wessels, TH.: Art. Subventionen, in Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 3. Aufl., Bd. 3, Stuttgart 1960, Sp. 5321.Google Scholar
  127. 1.
    Zachau-Mengers, G.: Subventionen als Mittel moderner Wirtschaftspolitik, Berlin 1930, S. 4.Google Scholar
  128. 2.
    Boehme, H.: Preissubventionen, Ein Beitrag zur Theorie der Ausgabeninzidenz, Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten, N. F. H. 20, Berlin 1959, S. 19.Google Scholar
  129. 1.
    Für 1964 Landwirtschaft 1,37 Mrd. DM, dazu Fischerei (8,3 Mill. DM), Bergbau (365 Mill. DM), Gewerbe und Handel (184 Mill. DM) und Verkehr (66,4 Mill. DM).Google Scholar
  130. 2.
    Albers, W.: Art. Subventionen, in: Staatslexikon, 6. Aufl., 7. Bd., Freiburg 1962, Sp. 833.Google Scholar
  131. 3.
    Hansmeyer, K. H.: Subventionen als wirtschaftspolitisches Instrument, in: Subventioner in der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. von K H HANSMEYER, Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten, N. F. H. 25, Berlin 1963, S. 11.Google Scholar
  132. 4.
    Freudenberg, H. E.: Die Subventionen als Kreislaufproblem in Marktwirtschaft und Staatswirtschaft, Tübingen 1934, S. 22ff.Google Scholar
  133. Masoin, M.: Die öffent-, lichen Ausgaben, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., 2. Bd., a. a.O., S. 26; Wessels, TH.: Art. Subventionen, a. a. O., Sp. 5324ff.Google Scholar
  134. 6.
    Wessels, TH.: Art. Subventionen, a. a. O., Sp. 5325.Google Scholar
  135. 1.
    Wessels, TH.: Art. Subventionen, a. a. O., Sp. 5326.Google Scholar
  136. 2.
    Röpke, W.: Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart, Erlenbach und Zürich 1942, S. 252ff.Google Scholar
  137. 3.
    Vgl. Vorbemerkungen zum Bundeshaushaltsplan 1959, S. 152ff.Google Scholar
  138. 4.
    Küng, E.: Art. Interventionismus, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, Bd. 5, a. a. 0., S. 326.Google Scholar
  139. 8.
    So die Vorbemerkungen zum Bundeshaushaltsplan 1959, S. 152.Google Scholar
  140. 6.
    Hansmeyer, K. H.: Subventionen als wirtschaftspolitisches Instrument, a. a. O., S. 12.Google Scholar
  141. 7.
    Zu den verschiedenen Definitionen und Typologien siehe auch: Meinhold, W.: Art. Subventionen, a. a. O., sowie Boehme, H.: Preissubventionen, a. a. O., S. 18ff.Google Scholar
  142. 1.
    Freudenberg, H. E.: Die Subventionen als Kreislaufproblem in Marktwirtschaft und Staatswirtschaft, a. a. O., S. 32.Google Scholar
  143. 2.
    Schindler, D.: Die Bundessubventionen als Rechtsproblem, 1952, S. 219, zit. nach Ipsen, H. P.: Öffentliche Subventionierung Privater, Berlin-Köln 1956, S. 56.Google Scholar
  144. 3.
    Ipsen, H. P.: Öffentliche Subventionierung Privater, a. a. O., S. 56.Google Scholar
  145. 4.
    Meinhold, W.: Art. Subventionen, a. a. O., S. 238.Google Scholar
  146. 8.
    Scamölders, G.: Allgemeine Steuerlehre, a. a. O., S. 103ff.; vgl. auch § 37. 8 Hansmeyer, K. H.: Finanzielle Staatshilfen für die Landwirtschaft, a. a. O.Google Scholar
  147. Subventionen als wirtschaftspolitisches Instrument, a. a. O., S. 9ff. 7 Ders.: Subventionen als wirtschaftspolitisches Instrument, a. a. O., S. 14.Google Scholar
  148. 1.
    Strickrodt, G.: Das Subventionsthema in der Steuerpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Stellung der Landwirtschaft, Berlin 1960, S. 74.Google Scholar
  149. 6.
    Jones, J.: 66 Billion Dollars, A Biography of the Reconstruction Finance Corporation, New York 1950.Google Scholar
  150. 1.
    Hansmeyer, K. H.: Subventionen als wirtschaftspolitisches Instrument, a. a. O., S. 29.Google Scholar
  151. 2.
    Sormolders, G.: Subventionsmentalität und Marktwirtschaft, Vortrag vor der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft in Bad Godesberg am 25. Juni 1962, Tagungsprotokoll Nr. 18: Soll der Staat Geschenke verteilen?, Ludwigsburg 1962, S. 26ff.Google Scholar
  152. 3.
    Ein Beispiel für diese Subventionsmentalität war vor einigen Jahren in der Presse zu lesen: „Ein Grundstückseigentümer aus der Umgebung von Rosenheim am Inn, dessen Besitz seit dem Bau einer neuen Innstaustufe nicht mehr durch Hochwasser gefährdet ist, forderte von der Regierungsbehörde für Oberbayern eine,angemessene Entschädigung’, weil er fortan nicht mehr mit staatlichem Hochwasserschaden-Ersatz rechnen könne“ (Der Spiegel, 11. Jg., Nr. 44, 30. Oktober 1957, S. 66).Google Scholar
  153. 1.
    Schmölders, G.: Das Irrationale in der öffentlichen Finanzwirtschaft, a. a. O., S. 61ff. u. S. 145ff.Google Scholar
  154. 2.
    Zu den praktischen Möglichkeiten siehe Hansmeyer, K. H.: Subventionen als wirtschaftspolitisches Instrument, a. a. O., S. 24ff.Google Scholar
  155. 3.
    Willeke, F. U.: Art. Kredit, öffentlicher I, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, 6. Bd., Stuttgart—Tübingen—Göttingen 1959, S.324ff.Google Scholar
  156. Landmann,J.: Geschichte des öffentlichen Kredits, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., 3. Bd., a. a. O., S. 1 ff.Google Scholar
  157. 1.
    Musgrave, R. A.: Theorie der öffentlichen Schuld, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., 3, Bd. a. a. O., S. 68ff.Google Scholar
  158. 2.
    Vgl. Nöll v. d. Nahmer, R.: Art. Kredit, öffentlicher II, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, 6. Bd., a. a. O., S. 341.Google Scholar
  159. 1.
    Wysocki, K. v.: Öffentliche Finanzierungshilfen, Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen, Nr. 946, Köln-Opladen 1961, S. 221.Google Scholar
  160. 3.
    Vinlon, F. K.: Haushaltsrecht, a. a. O., S. 240.Google Scholar
  161. 3.
    Quellmalz, J Die Kreditgewährung durch parafiskalische Gebilde, dargestellt an den Krediten der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Dissertation, Köln 1962; vgl. auch § 29.Google Scholar
  162. 1.
    Siehe hierzu Wysocki, K. v.: Öffentliche Finanzierungshilfen, a. a. O., S. 17 ff. 2 Die Gewährung von Eigenkapital in Form einer Beteiligung gehört zu den Investitionen der öffentlichen Hand.Google Scholar
  163. 8.
    Hier handelt es sich nicht um „Zinssubventionen“, in denen der Staat eine direkte Zahlung der Zinsen an einen Dritten, den Kreditgeber, vornimmt. Diese Zahlungen gehören als echte Transferzahlungen unmittelbar in den Bereich der Subventionen.Google Scholar
  164. 6.
    Licu, W.: Die Systeme der Exportrisikogarantie in Deutschland, Großbritannien, Belgien, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Schweden, Schriften des Hamburgischen Weltwirtschaftsarchivs, o. J., zit. nach WYSOCKI, K. v.: Öffentliche Finanzierungshilfen, a. a. O., S. 141.Google Scholar
  165. 1.
    Wysocki, K. v.: Öffentliche Finanzierungshilfen, a. a. O., S. 271ff.Google Scholar
  166. 2.
    Vialon, F. K.: Haushaltsrecht, a. a. O., S. 681.Google Scholar
  167. Die Zuordnung der Investitionen ist in den Sozialproduktrechnungen, in den fiskalischen Haushaltsrechnungen und in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht immer einheitlich. Vgl.: Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden für Investitionen in den Jahren 1950–1963, in: Wirtschaft und Statistik, Heft 8, 1963, S. 455.Google Scholar
  168. 1.
    Vgl. hierzu Dimmer, W.: Das öffentliche Vermögen, Schriftenreihe des Instituts Finanzen u. Steuern, Nr. 35, Bonn o. J., S. 11 ff.Google Scholar
  169. 2.
    Siehe hierzu: Finanzbericht 1964, S. 295ff.Google Scholar
  170. 3.
    Bundeshaushaltsplan 1964, S. 2691 ff.Google Scholar
  171. 1.
    Vgl. zum folgenden: Ausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden für Investitionen in den Jahren 1950 bis 1963, a. a. O, S. 456ff.Google Scholar
  172. 2.
    Finanzbericht 1963, S. 269; es sind nur Unternehmen berücksichtigt, an denen der Bund zu 50% und mehr beteiligt ist.Google Scholar
  173. 1.
    Der Bund als Konzernunternehmer, Schriftenreihe des Bundes der Steuerzahler, H. 7, Bad Wörishofen 1954, S. 108ff.Google Scholar
  174. 2.
    Allgemeine Vorbemerkungen zum Bundeshaushaltsplan für das Rechnungsjahr 1960, S. 331.Google Scholar
  175. 3.
    Breidbach, H. J.: Privatisierung, Schriftenreihe des Deutschen Industrieinstituts, H. 8, Köln 1960, S. 76ff.Google Scholar
  176. 3.
    Oeftering, H. M.: Der Bund als Unternehmer, in: Die öffentliche Wirtschaft, 1954, H. 1, S. 8f.)Google Scholar
  177. 1.
    Zur Diskussion um das Für und Wider öffentlicher Unternehmungen vgl. u. a.: Keller, TH.: Die Eigenwirtschaft öffentlicher Gemeinwesen, in: Handbuch der Finanzwissenschaft, 2. Aufl., 2. Bd., a. a. O., S. 182ff.Google Scholar
  178. Hamm, W.: Kollektiveigentum, Veröffentlichungen des Forschungsinstituts für Wirtschaftspolitik an der Universität Mainz, Bd. 9, Heidelberg 1961, S. 19ff. u. S. 174ff.Google Scholar
  179. Dummer, W.: Das öffentliche Vermögen, a. a. O., S. 94ff.Google Scholar
  180. Breidbach, H. J.: Privatisierung, a. a. O., S. 49ff. u. S. 56ff.Google Scholar
  181. Albers, W.: Art. Erwerbseinkünfte, öffentliche, in: Handwörterbuch der Sozialwissenschaften, 3. Bd., a. a. O., S. 340f.Google Scholar
  182. Rolph, E. R. and Break, G. F.: Public Finance, a. a. 0., S. 355ff.Google Scholar
  183. 2.
    Keller, TH.: Die Eigenwirtschaft öffentlicher Gemeinwesen, a. a. 0., S. 185.Google Scholar
  184. 2.
    Stricrodt, G.: Die gewerblichen Staatsunternehmen in ihrer verfassungsrechtlichen und unternehmenswirtschaftlichen Bedeutung, Tübingen 1954, S. 21.Google Scholar
  185. 3.
    Ders.: ebenda, S. 24.Google Scholar
  186. 4.
    Pougin, E.: Der Fiskus als Unternehmer, Reprivatisierung in den USA, Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten, Köln 1953. Als Manuskript vervielfältigt.Google Scholar
  187. 1.
    Vgl. Sormölders, G.: Geldpolitik, a. a. O., S. 98f.Google Scholar
  188. 2.
    Vgl. Dimmer, W.: Das öffentliche Vermögen, a. a. O., S. 39ff.; Hamm, W.: Kollektiveigentum, a. a. O., S. 38ff.Google Scholar
  189. 1.
    Hansmeyer, K. H.: Effekte der Einkommensumverteilung in der sozialen Krankenversicherung, in: Schreiber, W. (Hrsg.): Gesetzliche Krankenversicherung in einer freiheitlichen Gesellschaft, Berlin 1963, S. 105ff.Google Scholar
  190. 2.
    Die hohe, vom Staat induzierte Selbstfinanzierungsrate in den 50er Jahren hatte sicherlich die Wirkung, wo nicht sogar von Anfang an den Sinn, den Unternehmern eine höhere Quote ihres Gewinns als Einkommen zu belassen. Daß dies nichts anderes war als eine negative Redistribution, ist keineswegs den Gesetzesbegründungen, sondern höchstens der späteren Wirkungsanalyse zu entnehmen. Vgl. Schmölders, G. und Rittershausen, H.: Moderne Investitionsfinanzierung, Essen 1959, S. 47.Google Scholar
  191. 3.
    Wessels, TR.: Art. Wohlfahrtsökonomik, in: Staatslexikon, Bd. 8, Freiburg 1963, Sp. 886ff.Google Scholar
  192. 1.
    Die Forschungsstelle für empirische Sozialökonomik in Köln plant eine Befragung, die diese Abhängigkeiten prüfen und gegebenenfalls gewisse Schwellenwerte ermitteln soll.Google Scholar
  193. 2.
    Vgl. Johnson, H. G.: The Macro-Economics of Income Redistribution, in: Income Redistribution and Social Policy, hrsg. von A. T. Peacock, London 1954, S. 38f.Google Scholar
  194. 8.
    Die Zurverfügungstellung des Gutes,Umverteilung` nehmen im allgemeinen Politiker für sich in Anspruch, wenn sie Gesetze zur Neuordnung der Kassen in ihre politischen Programme aufnehmen. Sie versprechen sich dabei einen Nettozuwachs an Stimmen, da die Zahl derjenigen, die sich durch die soziale Einrichtung der Umverteilung begünstigt glauben, größer ist als die Zahl derjenigen, die sich durch die Umverteilung benachteiligt fühlen.“ (HERDER-DORNEICH, PH.: Ansatzpunkte zu einer Sozialpolitiklehre der gesetzlichen Krankenversicherung, in: SCHREIBER, W. (Hrsg.): Gesetzliche Krankenversicherung in einer freiheitlichen Gesellschaft, a. a. O., S. 146.)Google Scholar
  195. 3.
    Laum, B.: Schenkende Wirtschaft, a. a. O., S. 23ff.Google Scholar
  196. 2.
    Musgrave, R. A.: The Theory of Public Finance, a. a. O., S. 215 (Ùbersetzung des Verfassers).Google Scholar
  197. 1.
    Liefmaxx-Keii., E.: Ökonomische Theorie der Sozialpolitik, BerlinGöttingen-Heidelberg 1961, S. 1.)Google Scholar
  198. 1.
    Vgl. Pechtold, L.: Zum Wohle der Verbraucher, Die Konsumbrotsubventionierung, in: Subventionen in der Bundesrepublik Deutschland, a. a. O., S. 33 ff.Google Scholar
  199. 1.
    Zur Terminologie der Ausgabenwirkungslehre s. Schmölders, G.: Die Wirkungen öffentlicher Ausgaben auf Struktur und Konjunktur der Volkswirtschaft, in: Travaux de l’Institut International de Finances Publiques, Jg. 1956.Google Scholar
  200. 1.
    Vgl. Rolph, E. R.: The Theory of Fiscal Economics, a. a. O., S. 67 u. S. 142 ff.; vgl. auch § 30.Google Scholar
  201. 2.
    Vgl. Hansmeyer, K. H.: Effekte der Einkommensumverteilung in der sozialen Krankenversicherung, a. a. O., S. 105ff.Google Scholar
  202. 1.
    Galbraith, K. E.: Gesellschaft im Überfluß, München-Zürich 1959, S. 315ff.Google Scholar
  203. 2.
    H Haller rechnet die öffentlichen Dienste, die jedermann kostenlos zur Verfügung stehen, „nicht zu den eigentlichen Redistributionsleistungen, obwohl sie z. T. ausgesprochen redistributiv wirken“. (Finanzpolitik, a. a. O., S. 210.)Google Scholar
  204. 3.
    Buchanan, J. M.: The Public Finances, a. a. O., S. 157.Google Scholar
  205. 1.
    Vgl. Bombach, G.: Der Strukturbegriff in der Ökonomie, Schriften des Vereins für Socialpolitik, Bd. 30 I, Berlin 1963.Google Scholar
  206. 2.
    Harms, B.: Strukturwandlungen der deutschen Volkswirtschaft, in: Weltwirtschaftliches Archiv, 24. Bd., Jena 1926, S. 261.Google Scholar
  207. 3.
    Bombach, G.: Der Strukturbegriff in der Ökonomie, a. a. O., S. 4.Google Scholar
  208. 2.
    Zum folgenden Schmölders, G.: Die Wirkungen öffentlicher Ausgaben auf Struktur und Konjunktur der Volkswirtschaft, a. a. O., S. 37ff.Google Scholar
  209. 1.
    Schmölders, G.: Wirkungsmöglichkeiten und Grenzen öffentlicher Preisregelung, in: Der gerechte Preis, Berlin 1940; ders.: Probleme der Preisbeherrschung, in: Deutsche Geldpolitik, Berlin 1941Google Scholar
  210. Schmölders, G. und York Von Wartenrura, P.: § 22, Die Preisbildung nach der Kriegswirtschaftsverordnung, Berlin 1942.Google Scholar
  211. 2.
    Welter, E.: Der Staat als Kunde, a. a. O., S. 260.Google Scholar
  212. 8.
    Schmölders, G.: Kreditprobleme der Klein-und Mittelbetriebe in den USA, Institut für Mittelstandsforschung, Köln 1959.Google Scholar
  213. 1.
    Welter, E.: Der Staat als Kunde, a. a. O., S. 282ff.; vgl. auch § 24.Google Scholar
  214. Vgl. z. B. die Beiträge in: Subventionen in der Bundesrepublik Deutschland, hrsg. von K. H. HANSMEYER, a. a. O.Google Scholar
  215. 2.
    Bei der bereits genannten Umfrage des Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstituts in Köln im Jahre 1958 war 53% der Befragten bekannt, daß die Landwirtschaft unterstützt wird, während nur 10% von einer Unterstützung anderer Wirtschaftszweige wußten. Hansmeyer, K. H.: „Staatliche Agrarförderung und öffentliche Meinung“, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 14. Jg., Köln 1962, S. 693.Google Scholar
  216. 3.
    Hansmeyer, K. H.: Finanzielle Staatshilfen für die Landwirtschaft, a. a. O., S. 332 ff.Google Scholar
  217. 4.
    Vgl. Breder, H.: Subventionen im Steinkohlenbergbau, Finanzwissenschaftliche Forschungsarbeiten, N. F. H. 17, Berlin 1958.Google Scholar
  218. 1.
    Schild, CH.: Regionale Konjunkturpolitik — Der Fall Mansfeld-Sontra, in: Subventionen in der Bundesrepublik Deutschland, a. a. O., S. 79 ff.Google Scholar
  219. I Ismail, F.: Planungs-und Finanzierungsprobleme bei Entwicklungsprojekten, dargestellt am Beispiel des Emslandes, Dissertation, Köln 1963.Google Scholar
  220. 1.
    Schild, CH.: Regionale Konjunkturpolitik — Der Fall Mansfeld-Sontra, in: Subventionen in der Bundesrepublik Deutschland, a. a. O., S. 79 ff.Google Scholar
  221. 2.
    Die finanzielle Liquidation des Krieges, Schriftenreihe des Bundesministeriums der Finanzen, H. 3, S. 65ff. u. S. 102ff.Google Scholar
  222. 1.
    Hätte A. H. Hansen mit seiner Stagnationsthese recht, so wäre die depressive Stimmung der Wirtschaft langfristiger Art, so daß eine permanente Anwendung des KEYNESschen Instrumentariums gerechtfertigt wäre. Die Wirtschaftsentwicklung der vergangenen 15 Jahre dürfte diese Vorstellungen gründlich genug widerlegt haben. Vgl. The Stagnation Thesis, in: Readings in Fiscal Policy, hrsg. von A. Smithies und J. K. Butters, London 1955, S. 540ff.Google Scholar
  223. 2.
    Ein vielbeachteter Lagebericht des amerikanischen „Department of Commerce“ vom Dezember 1951 brachte die sensationelle Feststellung, daß in den Vereinigten Staaten „gleichzeitig Inflation und Deflation” herrschten; mit dieser terminologisch aufschlußreichen Formulierung sollte zum Ausdruck gebracht werden, daß die Nachfrage nach Rüstungsgütern zu Preissteigerungen geführt hatte, während der Absatz an „dauerhaften Konsumgütern“ schleppender verlief.Google Scholar
  224. 8.
    Schmölders, G.: Die Konjunkturpolitik der „Moral Suasion“, in: Wirtschaftsfragen der freien Welt, Festschrift zum 60. Geburtstag von L. ERHARD, Frankfurt (Main) 1957, S. 282ffGoogle Scholar
  225. Siegert, W.: Währungspolitik durch Seelenmassage? „Moral Suasion“ als währungspolitisches Mittel des Zentralbanksystems Schriftenreihe zur Geld-und Finanzpolitik, Bd. 7, Frankfurt (Main) 1963.Google Scholar
  226. 1.
    Vgl. Hierzu: Finanz-und währungspolitische Bedingungen stetigen Wirtschaftswachstums, Verhandlungen auf der Tagung des Vereins für Socialpolitik in Baden-Baden 1958, Schriften des Vereins für Socialpolitik, N. F. Bd. 15, Berlin 1959.Google Scholar
  227. 1.
    Monatsberichte der Deutschen Bundesbank, Januar 1963, S. 26ff.Google Scholar
  228. 2.
    Schmölders, G.: Die Wirkungen öffentlicher Ausgaben auf Struktur und Konjunktur der Volkswirtschaft, a. a. O., S. 51 ff.Google Scholar
  229. 3.
    Schmölders, G. — Schröder, R. — Seidenfus, H. St.: John Maynard Keynes als „Psychologe“, Berlin 1956, S. 8ff.Google Scholar
  230. 9.
    Vgl. Quellmalz, T.: Die Kreditgewährung durch parafiskalische Gebilde, a. a. O., S. 60 ff.Google Scholar
  231. 4.
    Auf diesen Widersinn ist schon während der Weltwirtschaftskrise vielfach hingewiesen worden, so beispielsweise in einer Diskussion über die Möglichkeiten eines Beitrages der Wirtschaftswissenschaften zur Beseitigung der Krise, vgl. hierzu: Schmclders, G.: Wir brauchen Wirtschaftspolitik auf wissenschaftlicher Grundlage, in: Berliner Tageblatt, Beilage „Die Brücke“, 1931, H. 46.Google Scholar
  232. 8.
    Nachtrag zum Bericht über die Wirtschaftsentwicklung im Jahre 1963 und die Aussichten für 1964 (Wirtschaftsbericht 1964) vom B. 6. 1964, Anlage 1.Google Scholar
  233. 1.
    Nachtrag zum Bericht über die Wirtschaftsentwicklung im Jahre 1963 und die Aussichten für 1964, a. a. O., S. 18.Google Scholar
  234. 2.
    Schmölders, G.: Das Problem der Koordinierung von Geld-und Finanzpolitik im Hinblick auf die Sicherung stetigen Wirtschaftswachstums, in: Finanz-und währungspolitische Bedingungen stetigen Wirtschaftswachstums, a. a. O., S. 282 f.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1965

Authors and Affiliations

  • Günter Schmölders
    • 1
  1. 1.Wirtschaftlichen StaatswissenschaftenUniversität zu KölnKölnDeutschland

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