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Das knöcherne Becken und die Beckenmessung

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Zusammenfassung

Das knöcherne Becken des Erwachsenen besteht aus 4 Knochen: den beiden Hüftbeinen, Ossa coxae, dem Kreuzbein, Os sacrum, und dem Steißbein, Os coccygis. Die endgültige Verschmelzung der 3 einzelnen Knochen, die das Hüftbein aufbauen, erfolgt erst zur Zeit der Pubertät, und deshalb werden die einzelnen Teile des Hüftbeins im klinischen Sprachgebrauch auch besonders benannt. Wir unterscheiden als obersten Teil des Hüftbeins das Darmbein mit den Darmbeinschaufeln, das Sitzbein und das Schambein. Die beiden Schambeine vereinigen sich in der Symphyse. Sie haben einen horizontalen und einen absteigenden Ast, die die mediane Begrenzung des Foramen obturatum bilden, während die laterale Begrenzung durch das Sitzbein gebildet wird. Zwischen beide Hüftbeine ist das Os sacrum eingeschoben und gelenkig durch die Articulatio sacro-iliaca verbunden. Das Hüftbein umschließt die Gelenkpfanne für den Kopf des Oberschenkels im sog. Acetabulum; hier stoßen die das Hüftbein aufbauenden Teile zusammen. Von besonderer geburtshilflicher Wichtigkeit ist das Darmbein, das für die Beckenmessung 3 wichtige Punkte stellt. Bogenförmig nach außen verläuft die Darmbeinleiste oder der Darmbeinkamm, eine wulstförmige Knochenauftreibung, an der die breiten Bauchmuskeln inserieren. Die Darmbeinleiste läuft nach vorn aus in die Spina iliaca anterior superior, nach hinten in die Spina iliaca posterior superior (s. Abb. 69).

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  1. 1.Universitäts-FrauenklinikMarburg/L.Deutschland

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