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Die Preispolitik

  • Erich Gutenberg
Part of the Enzyklopädie der Rechts- und Staatswissenschaft book series (ENZYKLOPÄDIE)

Zusammenfassung

Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß es sich bei preispolitischen Maßnahmen um einzelwirtschaftliche, also betriebswirtschaftliche Tatbestände handelt. Denn die Unternehmungen sind es, die, wenn sie unter marktwirtschaftlichen Bedingungen arbeiten, die Preise stellen. Ist aber die Betriebswirtschaftslehre eine einzelwirtschaftliche Disziplin, dann ist auch die Preisstellung der Unternehmen zwangsläufig Gegenstand ihres wissenschaftlichen Interesses. Damit ist sie grundsätzlich für die Behandlung preispolitischer Probleme legitimiert.

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Literatur

  1. 1.
    Vgl. vor allem E. Schmalenbach, Grundlagen der Selbstkostenrechnung und Preispolitik, 6. Aufl., Leipzig 1934;Google Scholar
  2. F. Scmunt, Kalkulation und Preispolitik, Berlin 1930; W. Kocx, Grundlagen und Technik des Vertriebes, Bd. II, Berlin 1950;Google Scholar
  3. M. Lohmann, Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Tübingen 1949;Google Scholar
  4. M. R. Lehmann, Industriekalkulation, 4. Aufl., Stuttgart 1951 (vor allem S. 155ff. und 233ff.), Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2. Aufl. 1949 (vor allem S. 214ff.), ferner von demselben Verfasser Die Problematik der Preispolitik auf Grenzkosten- und auf Vollkostenbasis in Z. f. Betriebswirtschaft, 20. Jg. (1950), S. 332ff.;Google Scholar
  5. K. Schwantag, Preisbildung und Kostenrechnung in „Bilanzen und Steuern, Kosten und Preise“, Düsseldorf 1952;Google Scholar
  6. C. Sandig, Die Führung des Betriebes, Betriebswirtschaftspolitik, Stuttgart 1953.Google Scholar
  7. M. Metzner, Kostengestaltung, Preisbildung und Marktprobleme, Bd. I, Kostengestaltung und Preisbildung, Berlin 1953.Google Scholar
  8. Hinsichtlich der Literatur für die Preisbildung im Handelsbereiche sei verwiesen auf E. Koslot, Kalkulation und Kostengestaltung im Warenhandel, 2 Bde., Stuttgart 1932;Google Scholar
  9. E. Koslol, Warenkalkulation in Handel und Industrie, Stuttgart 1953;Google Scholar
  10. Otto R. Schniitenhaiis, Die Absatztechnik der amerikanischen industriellen Unternehmungen, Berlin 1927;Google Scholar
  11. KarlChristianBehrens, Die Senkung der Handelsspannen, Köln-Opladen 1949;Google Scholar
  12. R. Seyffert, Wirtschaftslehre des Handels, 2. Aufl., Köln-Opladen 1955;Google Scholar
  13. E. Siindhoff, Die Handelsspanne, Köln-Opladen 1953;Google Scholar
  14. C. Hiindhaiisen, Vertriebskosten in Industrie und Handel, Z. f. handelswissenschaftliche Forschung 1953, S. 509;Google Scholar
  15. F. Priese, Die Vertriebskosten als Problem des Handels, Z. f. handelswissenschaftliche Forschung, Jg. 1953, S. 534ff.Google Scholar
  16. 1.
    Liefmann-Keil, E.: Organisierte Konkurrenzpreisbildung. Leipzig 1936.Google Scholar
  17. 1.
    Vgl. insbesondere: K. Steinbriick, Vom unvollkommenen Markt zur heterogenen Konkurrenz, Mainz 1954, und O. Hausner, Der heterogene Wettbewerb, Diss. Mannheim 1953.Google Scholar
  18. 2.
    Bei seiner Einteilung der Märkte verwendet R. Seyffert den Ausdruck „Polypol“ in dem oben angegebenen (sprachlich an sich richtigen) Sinne. Da jedoch der Einteilungszweck bei Seyffert ein anderer ist als der, um den es sich hier handelt, erscheint es uns gerechtfertigt, den Anschluß an den Sprachgebrauch der Theorie zu halten. R. Seyffert, Wirtschaftslehre des Handels, 2. Aufl., KölnOpladen 1955, S. 372ff.Google Scholar
  19. 1.
    Möller, H.: Kalkulation, Absatzpolitik und Preisbildung. Wien 1941, S. 39. Im Schema bedeutet a vollkommene, b unvollkommene Märkte.Google Scholar
  20. Vgl. hierzu auch J. A. Geertman, De Leer van de Marginale Kostprijs, Amsterdam-Brüssel 1949, Abschnitt Xvi, S. 185ff.;Google Scholar
  21. S Kleereroper, Grondbeginselen der Bedrijfsecönomie, Teil I u. II, Amsterdam 1948 u. 1949;Google Scholar
  22. J. Goudriaan, Economie in zestien Bladziyden, Amsterdam 1932.Google Scholar
  23. 1.
    Chamberlin, E.: The Theory of Monopolistic Competition. Cambridge 1950, 6th ed., p. 71ff.Google Scholar
  24. 2.
    Triffin, R.: Monopolistic Competition and General Equilibrium Theory. Cambridge 1949, p. 97–105.Google Scholar
  25. 1.
    Vgl. R. Frisch, Monopole — Polypole, La Notion de Force dans l’Economie. Westergaard-Festschrift 1933.Google Scholar
  26. 2.
    Vgl. E. Schneider, Einführung in die Wirtschaftstheorie, Bd. 2, Tübingen 1949.Google Scholar
  27. Auch die preistheoretischen Ausführungen von H. Möller lassen, obwohl er vom Marktformenschema ausgeht, erkennen, daß er den Verhaltensweisen eine große Bedeutung beimißt Vgl. H. Möller, Kalkulation, Absatzpolitik und Preisbildung, Wien 1941.Google Scholar
  28. In diesem Zusammenhange sei auch auf die Kritik hingewiesen, die H. Arndt am Marktformenschema übt, und die ihn veranlaßt, die Theorie der wirtschaftlichen Wettbewerbsprozesse auf einer andersartigen Konzeption aufzubauen. Siehe H. Arndt, Schöpferischer Wettbewerb und klassenlose Gesellschaft, Berlin 1951.Google Scholar
  29. 1.
    Vgl. A. Cournot, Untersuchungen über die mathematischen Grundlagen der Theorie des Reichtums, Jena 1924, Sammlung sozialwissenschaftlicher Meister, Übersetzung von W. G. Waffenschmidt.Google Scholar
  30. 2.
    Besonders hervorgehoben sei das instruktive Werk von E. Schneider, Reine Theorie monopolistischer Wirtschaftsformen, Tübingen 1932. Vgl. auch E. Schneider, Einführung in die Wirtschaftstheorie, Teil II, Tübingen 1949;Google Scholar
  31. ferner H. vox Stachelberg, Grundlagen der theoretischen Volkswirtschaftslehre, Bern-Tübingen 1948;Google Scholar
  32. W. Waffenschmidt, Anschauliche Einführung in die Allgemeine und Theoretische Nationalökonomie, Meisenheim 1950Google Scholar
  33. H. Möller, Kalkulation, Absatzpolitik und Preisbildung, Wien 1941Google Scholar
  34. E. Carell, Grundlagen der Preisbildung, Berlin 1952 und B. Rörer, Die Konkurrenz und ihre Fehlentwicklungen, Berlin 1952;Google Scholar
  35. J. Marchal, Le Mécanisme des Prix, 3. éd. bes. S. 265 ff.Google Scholar
  36. 1.
    Marshall, A.: Principles of Economics. London 1947, 8ed., p. 102.Google Scholar
  37. 1.
    Wir verzichten darauf, die Preis- und Absatzänderungen als endliche Größen aufzufassen, um dann zu der sog. Bogenelastizität zu kommen, wie es bei Stackelberg der Fall ist. Stackelberg, H. v.: Grundlagen der theoretischen Nationalökonomie, 2. Aufl., S. 178. Bern-Tübingen 1951.Google Scholar
  38. 2.
    Vgl. Band I, 2. Aufl., S. 225ff. und E. Gutenberg, Über den Verlauf von Kostenkurven und seine Begründung, Z. f. handelswissenschaftliche Forschung, 1953, H. 1.Google Scholar
  39. 1.
    Da die fixen Kosten sich auch bei anderen Marktformen für die Preispolitik als nicht relevant erweisen, verrechnet sie die moderne Kostenrechnung nicht mehr auf die Erzeugnisse. Vgl. H. G. Pi.Aut, Grundlagen der Grenz-Plankostenrechnung, Z. f. Betriebswirtschaft, S. 322, 1953, H. 6 u. 7.Google Scholar
  40. 1.
    Praktisch gibt es solche Betriebe natürlich nicht. Angenähert ist dieser Extremfall aber z. B. bei Wasserkraft-Elektrizitätswerken gegeben, die nahezu ausschließlich mit fixen Kosten arbeiten.Google Scholar
  41. 1.
    Dieses Problem ist vor allem von J. S. Bali, A Note on Pricing in Monopoly and Oligopoly, The American Economic Review 1949, S. 448ff. behandelt worden.Google Scholar
  42. 1.
    Mill, J. ST.: Principles of Political Economy, with some of their Applications to Social Psychology, 1st ed., London 1848, übersetzt von A. Wäntig, Jena 1924. Hier interessiert vor allem der dritte Teil des ersten Bandes, besonders S. 701.Google Scholar
  43. 1.
    Zu dem speziellen Problem: Wettbewerbspreis und Kostenpreis s. E. Preiser: Wettbewerbspreis und Kostenpreis in „Der Wettbewerb als Mittel volkswirtschaftlicher Leistungssteigerung und Leistungsauslese“, herausgegeben von G. Schmölders, Berlin 1942.Google Scholar
  44. 2.
    Die Horizontaladdition der individuellen Angebotskurven zur Gesamtangebotskurve ist ein makroökonomisches Problem und wird deshalb nicht von uns im einzelnen behandelt. Vgl. hierüber E. Schneider, Einführung in die Wirtschaftstheorie, Teil II, Tübingen 1949. Wir werden uns auf die Ableitung der individuellen Angebotskurven beschränken.Google Scholar
  45. 1.
    Diesen Fall haben wir ausführlich in Band I, 2. Aufl., S. 260, Abb. 24a beschrieben. Vgl. ferner E. Gutenberg, Über den Verlauf von Kostenkurven und seine Begründung, Z. f. handelswissenschaftliche Forschung, 1953, H. 1.Google Scholar
  46. 1.
    Auf die Bedeutung des Verhältnisses zwischen Warenpreis und Warenqualität hat neuerdings vor allem Sandig aufmerksam gemacht. Er weist hierbei darauf hin, daß im Sortiment jede Preisstufe, jede Qualität, jede Form- und Farbgebung mit einer anderen konkurriert. Vor allem hebt er klar hervor, daß es zu einer Kaufentscheidung erst kommt, wenn im Sortiment keine weitere Wahlmöglichkeit mehr besteht. So sieht er denn auch deutlich, daß die betriebswirtschaftliche Preispolitik nur ein Ausschnitt aus der gesamten Absatzpolitik, und diese wiederum nur ein Ausschnitt aus der gesamten Marktpolitik innerhalb der Betriebswirtschaftspolitik ist. Damit hat Sandig die Preispolitik und damit die Absatzpolitik in das Ganze des betrieblichen Geschehens eingeordnet, ein Bemühen, das in der gleichen Richtung liegt, in der wir hier vorgehen. Vgl. C. Sandig, Die Führung des Betriebes, Betriebswirtschaftspolitik, Stuttgart 1953, insbesondere S. 189/190.Google Scholar
  47. 2.
    Auf die Tatsache, daß auch im Monopolfalle nur ein Kurvenabschnitt gilt, weist insbesondere P. Braes in „Kritisches zur Monopol- und Duopoltheorie“ hin (Archiv f. Soz.wissensch. Jg. 65 (1931) S.526ff.).Google Scholar
  48. 1.
    Die Analyse wird hier in Anlehnung an die Flächenbetrachtung von J. RoBinson, The Economics of Imperfect Competition, London 1948, S. 57ff., vorgenommen.Google Scholar
  49. 1.
    Chamberlin, E. H.: The Theory of Monopolistic Competition. Cambridge 1950.Google Scholar
  50. 2.
    Robinson, J.: The Economics of Imperfect Competition. London 1948.Google Scholar
  51. 2.
    Vgl. J. V. Neumann U. O. Morgenstern, Theory of Games and Economic Behavior, Princeton 1947, 2. Aufl., S. 11 und R. Richter, Das Konkurrenzproblem im Oligopol. Berlin 1954.Google Scholar
  52. 1.
    Vgl. A. Cournot, Untersuchungen über die mathematischen Grundlagen der Theorie des Reichtums (1838). Dtsch. Übersetzung von W.G. Waffenschmidt, Jena 1924, S. 68–78. Erschienen in der Sammlung sozialwissenschaftlicher Meister. H. Von Stackelbero, Grundlagen der Theoretischen Volkswirtschaftslehre, Bern 1948. E. Schneider, Reine Theorie monopolistischer Wirtschaftsformen, Tübingen 1932 und Einführung in die Wirtschaftstheorie, Bd. II. Tübingen 1949. H. Möller, Kalkulation, Absatzpolitik und Preisbildung. Wien 1941.Google Scholar
  53. 2.
    Vgl. R. Frisch, Monopole — Polypole — La Notion De Force Dans L’Economie, Nationalokonomisk Tidsskrift 1933, S. 249–251.Google Scholar
  54. 1.
    Vgl. R. Frisch a. a. O., S. 252. R. Frisch kennt außerdem noch eine Situation, die er als „adaption superieur“ bezeichnet. In diesem Fall wird angenommen, daß sich ein Teil der Unternehmen autonom, der andere Teil konjektural verhält.Google Scholar
  55. Fellner, W.: Competition among the Few. New York 1949.Google Scholar
  56. 2.
    Chamberlin, E.: Duopoly: Value, where Sellers are Few. Qu. J. of Ec. 1929 und The Theory of Monopolistic Competition. Cambr.-Mass. 1933, 1. Aufl.Google Scholar
  57. 1.
    Im Beispiel wird für den Betrieb intensitätsmäßige Anpassung angenommen, vgl. Band I, 2. Aufl., S. 240ff.Google Scholar
  58. 1.
    Derartige Fälle sind vor allem von K. E. Bouldino, Economic Analysis, New York 1948, S. 681 ff. beschrieben worden.Google Scholar
  59. 1.
    Vgl. hierzu unsere Ausführungen im Abschnitt II, 7 dieses Kapitels über die „limit-price“-Analyse von J. S. Bain.Google Scholar
  60. 2.
    Die Tatsache, daß Edgeworth zu dem Ergebnis kommt, daß die Preise zwischen zwei Grenzen oszillieren, beruht, wie auch H. J. Nichol in Edgeworth Theory of Duopoly Price, Ec. Journal 1935, S. 66 richtig sagt, vor allem darauf, daß Edgeworth Verhaltensweisen der Anbieter annimmt, die bei der Annahme vollkommener Markttransparenz unmöglich sind.Google Scholar
  61. 1.
    Cournot, A.: Recherches sur les Principes Mathématiques de la Théorie des Richesses. Paris 1838.Google Scholar
  62. 2.
    Stackelberg, H. v.: Marktform und Gleichgewicht. Berlin u. Wien 1934.Google Scholar
  63. 2.
    Schneider, E.: Eine dynamische Theorie des Angebotsdyopols. Arch. f. math. Wirtschafts-u. Sozialforschung 1942, und Einführung in die Wirtschaftstheorie, Bd. H. Tübingen 1951.Google Scholar
  64. 4.
    Möller, H.: Kalkulation, Absatzpolitik und Preisbildung. Wien 1941.Google Scholar
  65. 5.
    Speziell hierzu sei auf P. Chambley, L’ Oligopol, Paris 1944insbesondere S. 21 ff. und S. 34ff. und J. Marchal, Le Mécanisme des Prix, Paris, 3. Aufl. vor allem S. 371 ff. verwiesen.Google Scholar
  66. Zum Problem der Sequenzanalyse vgl. R. Frisch, Monopole — Polypole —la Notion De Force Dans L’Economie Nationalekonomisk Tidsskrift 1933;Google Scholar
  67. E. Schneider, Einführung in die Wirtochaftstheorie, II. Teil, Tübingen 1932. Zur Frage der Sequenzanalyse unter der Voraussetzung von im Zeitablauf veränderlichen Reaktionskoeffizienten vgl. speziell W. Kilger, Die betriebliche Preispolitik bei erwarteten Konkurrenzreaktionen, Diss. Köln 1953.Google Scholar
  68. 1.
    Vgl. hierzu auch die Studie von W. Utermann, Dortmund 1953, S. 14ff.Google Scholar
  69. 1.
    Die Frage nach den Möglichkeiten eines Gleichgewichtes ist für den Fall konstanter Gesamtnachfrage bei homogener Konkurrenz untersucht worden von H. Jacob, „Die dynamische Problematik der Oligopolpreisbildung“. Diss. Frankfurt 1954.Google Scholar
  70. 1.
    Vgl. O. Lange, Price Flexibility and Employment, Bloomington 1944, S. 31 ff. und S. Weintraub, Price Theory, New York 1949, S. 339ff.Google Scholar
  71. Vgl. außerdem L. ZnniErmann, Die Bedeutung der Angebots- und Nachfrageelastizität für die Marktformen, Z. f. Ôkonometrie 1950, S. 63ff.Google Scholar
  72. 1.
    Siehe W. Fellner, Competition among the Few, New York 1949, S. 130ff. Vgl. zu den Ausführungen Fellners die Kritik von G. J. Stigler, J. of Political Economy 1939.Google Scholar
  73. 1.
    Burns, A. R.: The Decline of Competition. New York 1936, S. 93ff.Google Scholar
  74. 2.
    Vgl. A. J. Nicnot, Partial Monopoly and Priceleadership, Philadelphia 1930;Google Scholar
  75. G. J. Stigler, The Theory of Price, New York 1947, S. 227ff.Google Scholar
  76. 1.
    Interessante Beispiele der Preisdifferenzierung findet man in der holländischen Literatur bei J. A. Geertman, De Leer van de marginale Kostprijs, Amsterdam-Brüssel 1949, Abschnitt Xix, S 247 ff.Google Scholar
  77. 1.
    Zum Begriff der Konsumentenrente vgl. z.B. K. E. BouLDlxa, Economic Analysis, New York, rev. ed. 1948, S. 545.Google Scholar
  78. 1.
    An Stelle dieses Begriffes verwendet H. V. Stackelberg auch den Ausdruck „Absatzschicht“ in seinem Aufsatz: Preisdiskrimination bei willkürlicher Teilung des Marktes, Arch. f. math. Wirtschafts- und Sozialforschung 1939, S. 1ff.Google Scholar
  79. 1.
    Vgl. A. C. Plaou, Economics of Welfare, 4th ed. London 1932, Zur Frage der perfekten Preisdifferenzierung vgl. auch vor allem J. S. BAirr, Price Theory, New York 1952, 2. Aufl., S. 400ff. Alle übrigen Fälle der Preisdifferenzierung bezeichnet man in der angloamerikanischen Literatur in Anlehnung an A. C. Ploou vielfach als „Preisdifferenzierung zweiten Grades“. Dieser Begriff ist aber nicht eindeutig, da er viele Variationsmöglichkeiten enthält.Google Scholar
  80. 1.
    Bezüglich der hier durchgeführten Analyse vgl. vor allem die entsprechenden Abschnitte der folgenden Werke: J. S. Bain, Price Theory, New York, 2. Aufl., 1952;Google Scholar
  81. K. E. Boulding, Economic Analysis, New York, rev. cd. 1948;Google Scholar
  82. S. Weintraub, Price Theory, New York-Toronto-London 1949;Google Scholar
  83. A. C. Pigou, Economics of Welfare, London 1932;Google Scholar
  84. J. Robinson, The Economics of Imperfect Competition, London 1933;Google Scholar
  85. E. Schneider, Einführung in die Wirtschaftstheorie, Bd. II, Tübingen 1949;Google Scholar
  86. L. D. Peel, Das Dumping, München 1921; E Schmalenbach, Selbstkostenrechnung und Preispolitik, 6. Aufl. Leipzig 1934, S. 286 ff.;Google Scholar
  87. F Schmidt Kalkulation und Preispolitik, Berlin 1930, S. 103ff.;Google Scholar
  88. A. Berger, Preisdifferenzierung, Köln 1933;Google Scholar
  89. H. Krügel, Preisdifferenzierung, Berlin 1936.Google Scholar
  90. 1.
    Vgl. über die Behandlung von Fällen, in denen die Preisdifferenzierung zu anderen Absatzmengen als die einheitliche Preispolitik führt, vor allem J. Robinson, The Economics of Imperfect Competition, London 1933, S. 103, 181ff. und 190ff.Google Scholar
  91. 1.
    Man kann den Beweis hierfür auch mittels der AMonoso-RobinsoN-Formel führen. Vgl. hierzu K. E. Boulding a. a. O., S. 536, und E. Schneider a. a. O., S. 128/129.Google Scholar
  92. 1.
    Im deutschen Steinkohlenbergbau werden zu den Kohlenpreisen Ab- und Aufschläge berechnet. So beträgt z. B. beim Koks der Abschlag im April und im Mai 3 — DM je Tonne. Er vermindert sich allmählich in den folgenden Monaten bis auf 0,50 DM im September. Von Oktober an werden Aufschläge berechnet, die in den Monaten November bis Februar auf 2,50 DM je Tonne steigen (Vorschlag an Montanunion Frühjahr 1954 ).Google Scholar
  93. 1.
    Schmalenbach, E.: Selbstkostenrechnung und Preispolitik, 6. Aufl. Leipzig 1934, S. 280. So sagt er z. B. auf S. 273: „Der zugeschlagene Gewinn ist vielmehr eine veränderliche Größe, mit der der Kalkulator sich an den erzielbaren Marktpreis heranfühlt.“Google Scholar
  94. Schmidt, F.: Kalkulation und Preispolitik. Berlin 1930, S. 114 und S. 118. 2 Schmidt, F. a.a.O., S. 124.Google Scholar
  95. 1.
    Dieser Fall liegt abgewandelt auch der Staffelkalkulation von F. Schmidt zugrunde. Vgl. F. Schmidt, Kalkulation und Preispolitik, Berlin 1930, S. 104. Vgl. hierzu auch die Differentialkalkulation von J. F. S.Har, Allgemeine Handelsbetriebslehre, 5. Aufl. 1923.Google Scholar
  96. 2.
    Auf diese Tatsache hat neuerdings vor allem H. Koch hingewiesen; vgl. H. KoCi, Die Ermittlung der Durchschnittskosten als Grundprinzip der Kostenrechnung, Z. f. handelswissenschaftliche Forschung 1953, H. 7, S. 315.Google Scholar
  97. 1.
    Vgl. F. Schmidt, Der Wiederbeschaffungspreis in Kalkulation und Volkswirtschaft, Berlin 1923.Google Scholar
  98. 2.
    Schmalenbach behandelt das Problem im Rahmen seiner Betriebsbewertung. Dadurch kommen Momente in das Zeitwertproblem hinein, die dem Prinzip gewisse Modifikationen verleihen, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. Vgl. E. Schmalenbach, Selbstkostenrechnung und Preispolitik, Leipzig 1934, S. 13ff.Google Scholar
  99. I Vgl. R. Seyffert, Wirtschaftslehre des Handels, 2. Aufl., Köln-Opladen 1955, S. 532ff. Eine Systematisierung aller möglichen Handelsspannen gibt E. Siindhoff in seinem Buch, Die Handelsspanne, Köln-Opladen 1953, S. 4ff. Vor allem sei aber auch auf die Untersuchungen hingewiesen, die C. RuBerg diesen Fragen widmet in „Der Einzelhandelsbetrieb“, Essen 1953, S. 149ff.Google Scholar
  100. 2.
    Kostot, E.: Warenkalkulation in Handel und Industrie. Stuttgart 1953, 2. Aufl., S. 51 ff.Google Scholar
  101. 1.
    In dieser Richtung ist wohl die Äußerung von Berohändler in Wirtschaftsdienst, 33. Jg., S. 482 zu verstehen.Google Scholar
  102. 1.
    Bbberg, C.: Kostenprinzip und Wettprinzip bei der Kalkulation im Einzelhandel. Z. f. handelswissenschaftliche Forschung, Jg. 1949, S. 193. Vgl. auch C. Ruberg, Der Einzelhandelsbetrieb, Essen 1951, wo auf S. 160 aufgeführt wird, daß die Handelsaufschläge immer mehr erstarren und das Kosten- und Wertdenken bei der Bestimmung der Angebotspreise zurückdrängt.Google Scholar
  103. 2.
    Behrens, K. Ca.: Die Senkung der Handelsspannen. Z. f. handelswissenschaftliche Forschung 1949, S. 361 ff., hier insbesonders S. 366. Mit starkem Nachdruck weist Behrens darauf hin, daß die unbefriedigenden Wettbewerbsverhältnisse im Einzelhandel darauf zurückzuführen seien, daß die optimale Betriebsgröße nicht erreicht wird. Z. f. Betriebswirtschaft, 22. Jg. (1952) S. 207ff.Google Scholar
  104. 3.
    Seyffert, R.: Die Problematik der Distribution. Köln-Opladen 1952.Google Scholar
  105. 4.
    Henzler, R.: Zur Kritik an der Handelsspanne. Z. f. Betriebswirtschaft, 20. Jg. (1950) S. 133 ff.Google Scholar
  106. 5.
    Nisscm G, R.: Die Gewerbefreiheit im Handel. Köln-Opladen 1953, S. 50.Google Scholar
  107. 1.
    Zu dem Begriff des Markenartikels sei auf die Ausführungen im Abschnitt fünf des 7. Kapitels verwiesen. Zu den speziell hier interessierenden Fragen der Preisbildung bei Markenartikeln sei auf die Aufsätze von R. Henzler, „Der Markenartikel als ökonomischer Problemkreis“, K. Chr. Behrens H. W. D. Becher, „Die Problematik horizontaler und vertikaler Preisbindung“, L. Berghändler, „Markenartikel und Marktwirtschaft“ in: Wirtschaftsdienst 33. Jg. H. 8, und auf die übrigen dort gebrachten Aufsätze über Markenartikel und Preisbildung Bezug genommen. Es wird ferner verwiesen auf die Abhandlung von H. Lutz, „Warum feste Preise für Markenartikel ?“, Minden 1952, und auf die Untersuchung von Fritz W. Meyer, „Warum feste Preise für Markenartikel ?“ in Ordo Bd. VI, S. 133 ff., ferner auf C. Sandig, „Die Führung des Betriebes, Betriebswirtschaftspolitik“, Stuttgart 1933, vor allem S. 204ff., und auf E. Pollert, „Die Preisbildung von Markenartikeln und ihre Beziehungen zur Absatzpolitik“, Stuttgart 1930, ferner auf R. Nieschlag, Die Gewerbefreiheit im Handel, Köln-Opladen 1953, S. 51 ff. Gabriel, S.: Zur Preisbindung der zweiten Hand, in „Wirtschaft und Wettbewerb, Heft 11, Düsseldorf 1954. Röper, B.: Die vertikale Preisbindung bei Markenartikeln, Tübingen 1955. Mellerowicz, K.: Markenartikel. Die ökonomischen Gesetze ihrer Preisbildung und Preisbindung, München u. Berlin 1955.Google Scholar
  108. 1.
    In Deutschland war die Preisbindung der zweiten Hand bis zum Jahre 1936 unbeschränkt möglich. Ab 1936 war die Zustimmung der Preisbehörden erforderlich. Zur Zeit befinden sich die Probleme in einem gewissen Schwebezustand. In einem in Kürze zu erwartenden Gesetz gegen die Wettbewerbsbeschränkung soll die Frage der Preisbindung der zweiten Hand neu geregelt werden.Google Scholar
  109. In den Usa sind von den Produzenten festgesetzte Einzelhandelspreise für Markenartikel wohl erst seit der Krise der Jahre 1929!1932 bekannt. Einzelhandelsorganisationen erreichten in den Jahren nach der Krise in der Mehrzahl der Einzelstaaten die Annahme von Fair-Trade-Gesetzen. Im Jahre 1937 nahm der Kongreß ein Gesetz an, welches Fabrikanten die Berechtigung gab, unter gewissen Bedingungen Einzelhandelspreise vorzuschreiben. Das letzte Gesetz auf diesem Gebiete wurde im Jahre 1952 erlassen. Der Widerstand hiergegen ist offenbar groß.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Erich Gutenberg
    • 1
  1. 1.BetriebswirtschaftslehreUniversität zu KölnKölnDeutschland

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