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Die Meningeome

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Zusammenfassung

Vor mehreren Jahren habe ich in meiner Cavenuish-Vorlesung (48) die Gründe dafür angegeben, warum der Name „Meningeom“ statt der sonst üblichen Bezeichnung „Dura-Endotheliom“ eingeführt wurde. Der Ausdruck hat den Vorzug der Kürze, ohne histologisch-pathologisch Bindendes auszusagen, solange die Histogenese dieser Geschwülste noch zur Diskussion steht, und obgleich er manchen nicht zusagt, bezeichnet er doch eine Geschwulst bestimmter Art und bestimmten Ursprungs; mehr kann man von einer Familienbezeichnung nicht verlangen. Leptomeningcom, von Learmonth gebraucht, verlängert nur unnötigerweise den Namen, denn die Pachymeninx bildet keine primären Tumoren (wenigstens wird dies nicht angenommen) und die von Penfield und Mallory hauptsächlich verwendete Bezeichnung meningeales oder arachnoidales Fibroblastom ist noch unbequemer als Dura-Endotheliom. Auch ist diese Bezeichnung nicht umfassend genug, denn es gibt zahlreiche Unterarten — angioblastisehe (49), chondroblastische und osteogenetische, ebenso wie fibromatöse und sarkomatöse (50).

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Notes

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1935

Authors and Affiliations

  1. 1.Harvard Medical SchoolYale-Universität New HavenNew HavenUSA

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