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Zusammenfassung

Die Fürsorge hat sich einerseits aus der privaten Wohltätigkeit, andererseits aus der öffentlichen Armenpflege entwickelt. Sie hat in den letzten zwei Dezennien in allen Ländern außerordentlich rasche Fortschritte gemacht. Es hat sich dabei gezeigt, daß die Fürsorgerin, um ihrer Aufgabe, den Fürsorgebedürftigen in jeder möglichen Richtung zu helfen, gerecht werden zu können, einer gründlichen Ausbildung in rechtlicher, erzieherischer und gesundheitlicher Hinsicht bedarf. Andererseits soll auch die Krankenpflegerin Kenntnisse über das Wesen und über die bestehenden Einrichtungen der Fürsorge besitzen, muß sie doch oft Hand in Hand mit der Fürsorgerin arbeiten, um erfolgreich wirken zu können. Die Krankenpflegerin sieht den patienten meist nur in der Krankenanstalt, losgelöst von seinem gewohnten Milieu, während die Fürsorgerin ihren Schützling in seinem Heimaufsucht, seine Familien-, Wohn- und Lebensverhältnisse Kennt und dadurch dem Arzt und der Pflegerin wertvolle Aufschlüsse geben kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1928

Authors and Affiliations

  • E. Nobel
    • 1
  • C. Pirquet
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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