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Zusammenfassung

Buchungstechnik ist der äußere formale Vorgang bei der Vornahme der bücherlichen Eintragungen, Überträge und Abschlüsse, der durch die Wahl der zu führenden Bücher und Buchungsformulare, ihre äußerliche Einrichtung und ihre gegenseitige Bezugnahme bestimmt ist; also das, was auch „Buchungsform“ oder „Formale Methode“ der Buchführung genannt wird; nur vorwitzige Erfinder nennen es auch „System“. Vom Standpunkt der Buchführungs- und Bilanztheorie kann die Buchungstechnik nicht als systembestimmend gelten: es läßt sich jede Buchführung, wie immer auch ihre systematische Beschaffenheit in Ansehung der in den Kapiteln I bis VI besprochenen Merkmale ist, in der einen oder in der anderen Buchungstechnik durchführen. Allerdings in der einen leichter, in der anderen schwerer, d. h. mit mehr Zeit-, Arbeits- und Materialaufwand. Deshalb ist in der Praxis auch das Moment der Buchungstechnik von erheblicher Bedeutung. Denn mit einer noch so trefflich begründeten Buchführung ist nicht gedient, wenn sie nicht auch in der Praxis technisch durchführbar ist: der für die Buchführung erforderliche Aufwand an Geld, Zeit und Kenntnissen darf keinesfalls das überschreiten, was hiefür im Landgutsbetrieb heute durchschnittlich zur Verfügung steht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1931

Authors and Affiliations

  • Leo Schönfeld
    • 1
  1. 1.Oesterreichischen Treuhand-Gesellschaft in WienÖsterreich

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