Zusammenfassung

Zell- bzw. Gewebsneubildung tritt im menschlichen Organismus unter verschiedenen Umständen auf:
  1. a)

    Die mächtigste Gewebsneubildung treffen wir im Embryonalleben an, das ja sozusagen ganz dem Aufbau des kindlichen Körpers gewidmet ist. Vom Kindesalter an nimmt die neubildende Kraft der Gewebe immer mehr ab, ohne aber je ganz zu erlöschen; sie beschränkt sich im erwachsenen und alternden Organismus auf den Ersatz des physiologischen Gewebsund Zellverschleißes, geht also nur im Eahmen der sog. Zellmauserung vor sich.

     
  2. b)

    Aber auch größere Zell- und Gewebsausfälle können von den noch immer zu Neubildung befähigten Zellen des erwachsenen Organismus durch ausgleichende Wucherung ersetzt werden. Wenn diese Regeneration auch manchmal über das Ziel hinausschießt, also mehr neubildet als verlorenging (Superregeneration), so bleibt sie doch den augenblicklichen Bedürfnissen des Organismus Untertan.

     

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Referenzen

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1950

Authors and Affiliations

  • H. Hamperl
    • 1
  1. 1.Universität MarburgDeutschland

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