Getriebe pp 218-240 | Cite as

Riementriebe

  • G. Niemann

Zusammenfassung

Beim Riementrieb umschlingt der etwas dehnbare Riemen zwei oder mehr Riemenscheiben, wobei die Umfangskraft durch Reibung zwischen Riemen und Scheibe übertragen wird. Die hierfür erforderliche Anpreßkraft an der Scheibe muß durch genügende Spannung des Riemens erzeugt werden. Die Kraft S 1 im Lasttrum (Bild 219) ist gleich der Kraft S 2 im Leertrum plus Umfangskraft U. Der Übergang von S 1 zu S 2 ergibt eine Änderung der Riemendehnung, die eine entsprechend kleine Relativbewegung des Riemens auf der Scheibe zur Folge hat (Dehnschlupf). Sobald die Umfangskraft die Größe der Reibkraft überschreitet, kommt zu dem Dehnschlupf noch Gleitschlupf hinzu (S. 224). Der Riemen wird durch die Trumkraft S 1 auf Zug beansprucht; hierzu kommen noch Biege-und Fliehkraftspannungen, die durch die Umlenkung des Riemens entstehen (s. S. 223).

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Schrifttum

3. Bücher

  1. [1]
    Stiel: Theorie des Riemenantriebs. Berlin: Springer 1915.Google Scholar
  2. [2]
    Schulze-Pillot: Neue Riementheorie nebst Anleitung zum Berechnen vonRiemen. Berlin: Springer 1926.CrossRefGoogle Scholar
  3. [3]
    v. Ende: Riemen- und Seiltriebe. Berlin: de Gruyter 1933, Sammlung Göschen Nr. 1075.Google Scholar
  4. [4]
    Welisch: Der Treibriemen. Berlin-Nikolassee: Gebr. Borntraeger 1941.Google Scholar
  5. [5]
    Welisch: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1954.Google Scholar
  6. [6]
    Spizyn, Röber, Heidebrock: Ausgewählte Kapitel über neuzeitliche Maschinenelemente. ( Auch Riementriebe ). Berlin 1955, S. 57–97.Google Scholar

4. Aufsätze Riementriebe allgemein

  1. [10]
    Arp: Gummi und Balata-Riemen; In: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1954.Google Scholar
  2. [11]
    Ebender: Rückkehr zum Flachriemen. Werkst. u. Betr. Bd. 90 (1957) S. 129–132.Google Scholar
  3. [12]
    Bussmann: Probleme bei der Berechnung und der Gestaltung von Treibriemen und Riementrieben. In: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1954.Google Scholar
  4. [13]
    Bussmann: Jahresübersicht Treibriemen und Riementriebe. VDI-Ztschr$1100 (1958) S. 259/60 und (1959) S. 261–263.Google Scholar
  5. [14]
    Bussmann: Versuche zur Ermittlung der Dauerbiegefestigkeit von Ledertreibriemen. Z. VDI Bd. 82 (1938) S. 1249.Google Scholar
  6. [15]
    Dahl: Lederflachriemen. In: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1954.Google Scholar
  7. [16]
    Heyde: Die Kräftebeziehungen beim Riementrieb. Forschung Bd. 7 (1936) S. 275–287.Google Scholar
  8. [17]
    Iw Anow: Die neuzeitliche Berechnungsmethode für Treibriemen. Maschinenbautechnik Bd. 4 (1955), S. 225–230.Google Scholar
  9. [18]
    Moxschutt: Textilriemen. In: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1954.Google Scholar
  10. [19]
    Overhoff: Flachriementrieb mit kurzem Abstand (PoEscnL-Kurztrieb). Osten.. Maschinenmarkt u. Elektrowirtsch. Bd. 4 (1949) H. 6, 7.Google Scholar
  11. [20]
    Pahl: Kunststoffriemen. In: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1945Google Scholar
  12. [25]
    Brenden: Sespa —selbstspannende Flachriemen-Kurztriebe. Der Maschinenmarkt Bd. 60 (1954) Nr. 67.Google Scholar
  13. [26]
    Dahl: Selbstspannende Riementriebe. Konstruktion Bd. 6 (1954) S. 296–299.Google Scholar
  14. [27]
    Leyer: Der Sespa-Antrieb. Schweiz. Bauztg. Bd. 72 (1954) Nr. 4.Google Scholar
  15. [28]
    Einige Patentschriften: Leder u. Co., Dtsch. Pat. 921658 (1954); Machenbach: DRP. 400322 (1922); Poeschl, Schweiz. Pat. 249700 (1940); Wagner: Frz. Patent 810275 (1936).Google Scholar
  16. [29]
    Einige Patentschriften: Der Sespa-Antrieb für Werkzeugmaschinen. Konstruktion 11 (1959) S. 112–114.Google Scholar
  17. [35]
    Berechnung und Gestaltung von Keilriementrieben unter besonderer Beachtung der Normblätter Werkst. u. Betr. Bd. 80 S. 15.Google Scholar
  18. [36]
    Link: Endlose Keilriemen. In: Riementriebe, Kettentriebe, Kupplungen. Braunschweig: Vieweg 1954.Google Scholar
  19. [37]
    Rumble: Verbesserte Keilriementriebe. Modern Material Handling Bd. 9 (1954) S. 115–119.Google Scholar
  20. [38]
    Rumble: Keilriemenscheiben mit Durchmessereinstellung. Design News Bd. 10 (1955) S. 40.Google Scholar
  21. [39]
    Rumble: Keilriemen aus synthetischem Gummi. Design News Bd. 9 (1954) S. 111.Google Scholar
  22. [40]
    Kutzbach: Versuche mit Keilriemen. VDI-Ztschr. 77 (1933), S. 238–243.Google Scholar
  23. [41]
    Kutzbach: Das Übersetzungsverhältnis bei Keilriementrieben. VDI-Ztschr. 78 (1934), S. 315.Google Scholar
  24. [42]
    Drttuach: Theorie des Umschlingungsgetriebes mit keilförmigen Reibscheibenflanken Diss. T. H. Karlsruhe 1953.Google Scholar
  25. [43]
    Tiel: Experimentelle Untersuchungen über das Verhalten von Keilriemen bei der Übertragung schnell wechselnder Drehmomente. Diss. T. H. Braunschweig 1958. Auszug s. VDI-Ztschr. (1959) S. 236–244 und 309–318.Google Scholar

5. Firmenschriften

  1. [49]
    Tiel: Leistungstabelle für Ledertreibriemen. Herausgegeben von Interessengemeinschaft Ledertreibriemen, Düsseldorf. Schriften der Firmen: Continental, Hannover; Desch, Neheim-Ilüsten; Flender, Bocholt; Antriebe AG, Rapperswil SG (Schweiz); Siegling, Hannover; Masch.-Fabr. Wülfel, HannoverWülfel und andere.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1960

Authors and Affiliations

  • G. Niemann
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule MünchenMünchenDeutschland

Personalised recommendations