Arbeitscharakteristik

  • G. Schulze-Pillot

Zusammenfassung

Um nun die Arbeitscharakteristik aus der. Leerlaufcharakteristik — vorbehaltlich späterer Verbesserungen — zu entwickeln, verschiebt man die Eigengewichtskurve gegenüber der Dehnungskurve aus ihrer einer bestimmten Vorspannung und Geschwindigkeit des Riemens entsprechenden Leerlauflage nach links und rechts um gleiche willkürlich angenommene Strecken Δ l = ζ r; am einfachsten in der Weise, daß man sie auf durchsichtiges Papier zeichnet, sie auf die auf Millimeterpapier gezeichnete Dehnungskurve legt und für jede Lage die Schnittpunkte abliest oder durchsticht, wie dies Abb. 12 zeigt. Dabei muß man, wenn der liegende Ast der Eigengewichtskurve gebraucht wird, zur Erzielung ablesbarer Werte den Maßstab ändern und verschiebt dann am besten das kurze benutzte Stück der Dehnungskurve gegen die Eigengewichtskurve, wie Abb. 13 zeigt. Trägt man die gefundenen Trummkräfte in Abhängigkeit von den Änderungen Δ l der Riemenlänge auf, so erhält man die Arbeitskurve Abb. 14. In ihr bedeuten zwei zur gleichen Längenänderung oberhalb und unterhalb des Leerlaufpunktes gehörige Schnittpunkte (z. B. 66′) die freien Kräfte S 1′ des straffen und S 2′ des losen Trumms, ihr Unterschied die Nutzkraft S n . Die Abszissen bedeuten die Verschiebung aus dem straffen in das lose Trumm und in entsprechendem Maßstabe auch den zugehörigen Voreilungs Abb. 13. Unterer Teil von Abb. 12 (vergrößert). winkel.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1926

Authors and Affiliations

  • G. Schulze-Pillot
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule DanzigDanzig-LangfuhrPolen

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