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Die inneren Anlagen. Arteigentümlichkeiten und Rassenbildung

  • Alfred Dengler

Zusammenfassung

So sehr auch die äußeren Faktoren das Wachstum und die Form der Pflanzen bestimmen, so bringt doch jede Pflanze auch eine innere Veranlagung mit, die der Entwicklung gewisse Grundlinien verleiht und ihr bestimmte Grenzen setzt, über die hinaus auch die äußeren Faktoren keine Veränderungen hervorzubringen vermögen. In der neueren Erblichkeitslehre unterscheidet man nach Johannsen1 den Typ, der nur durch die erblichen inneren Anlagen (Gene) bedingt ist, als Genotypus von dem ganzen, durch innere Veranlagung und äußere Einflüsse hervorgerufenen Phänotyp. Die Veränderungen durch die äußeren Faktoren, die nicht erblich sind, bezeichnet man als Modifikationen, und soweit sie durch den natürlichen Standort gegeben sind, auch wohl als Standortsmodifikationen.

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Literature

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1930

Authors and Affiliations

  • Alfred Dengler
    • 1
  1. 1.Forstlichen Hochschule EberswaldeEberswaldeDeutschland

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