Zusammenfassung

Auf Grund der vorliegenden Untersuchung wird die Beantwortung der gestellten Frage folgende sein:

„Die im Maschinenbau üblichen Löhnungsmethoden erfordern eine verschiedene Behandlung in den Tarifverträgen. Bei der Forderung, daß der Zeitlohn bei gerechter Entlöhnung der Leistungszahl zu entsprechen hat, scheint die rein theoretische, rechnerische Festlegung dieser Ziffer außerordentlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Die Praxis dagegen zeigt, daß gerade in fast allen bestehenden Tarifen Vereinbarungen über die Höhe dieses Zeitlohnes vorhanden sind, daß also die Festlegung der Leistungszahl praktisch möglich ist. Daher muß auch für den Maschinenbau in Fabriken mit geregelter Fabrikation die Möglichkeit der Eegelung des Zeitlohnes durch Tarife zugegeben werden. In welcher Weise dieser Zeitlohn für den einzelnen Arbeiter zu stufen wäre, in welcher Weise diese Löhne innerhalb einer Arbeiterschicht, eines Gewerbes sich ändern können, in welcher Weise schließlich die verschiedenen Gewerbe gegeneinander abzustufen sind, darüber können die theoretischen Betrachtungen über die Leistungszahl gute Anhaltspunkte geben.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

Authors and Affiliations

  • Ernst Weißhuhn
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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