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Zusammenfassung

Manche haben behauptet, daß die Behandlung der Knochenbrüche ein abgeschlossenes Kapitel sei und daß es sich nicht lohne, darüber zu sprechen oder zu schreiben. In Wirklichkeit gibt es in der Unfallchirurgie im allgemeinen und im besonderen auf dem Gebiete der Entstehung, Erkennung, Behandlung und Begutachtung des Schocks, der Blutung, Fettembolie, posttraumatischen Pneumonie, Thrombose und Embolie, der Wundinfektionen und Wundheilung, des Decubitus, der Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystems, der Knochenbrüche und Verrenkungen sowie ihrer Folgezustände noch vieles, was auf eine Klärung wartet. Die Ursache, die Verhütung und Behandlung der gestörten Kallusbildung (Verzögerung und Ausbleiben derselben), der Durchblutungsstörungen (akute und chronische Ischämie, Ödeme, Cyanose), der Bewegungsstörungen durch Veränderungen von Knorpel, Kapsel und Bändern, von Muskeln und Sehnen, der Myositis ossificans, dann des Muskelschwundes, sowie der späteren Arthrosen und Nekrosen müssen noch weiter erforscht werden. Die meisten von diesen Störungen sind auf Veränderungen der Gefäßinnervation durch den Schmerzreiz zurückzuführen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1953

Authors and Affiliations

  • Lorenz Böhler

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