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Vorlesung

  • Wilhelm Liepmann

Zusammenfassung

Meine Damen und Herren! Im Laufe dieses Semesters haben wir schon einige praktische Erfahrungen über den Vorfall der Nabelschnur und den Vorfall der Extremitäten gesammelt. Die Ursache aller Vorfälle ist der mangelnde Verschluß des kleinen Beckens durch den vorangehenden Teil und damit die Kommunikation des Vorwassers mit dem Fruchtwasser der großen Eihöhle (vgl. Abb. 11). So sind Nabelschnurvorfälle bei Querlagen etwas sehr Häufiges, da kein vorliegender Teil vorhanden ist, und die Nabelschnur, leicht ihrer Schwere folgend, vom Strome des fließenden Fruchtwassers mitgerissen werden und prolabieren kann. Die Behandlung dieser Fälle fällt mit der Behandlung der Querlagen zusammen, und ich verweise Sie deshalb auf die Fälle 12 und 13 in Vorlesung X. Das gleiche wird eintreten, wenn der vorliegende Teil zu wenig voluminös ist, um den Beckeneingang zu verschließen, wie in FaU 16, Abb. 161.

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Referenzen

  1. 1).
    Nach septischen Entbindungen müssen Sie diese Manipulationen mit sterilen oder wenigstens mit einem Handschuh bekleideten Händen vornehmen, da sonst das Neugeborene septisch infiziert werden kann.Google Scholar
  2. 1).
    Berl. klin. Wochenschr. 1919, Nr. 13, S. 300.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1921

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Liepmann
    • 1
  1. 1.Friedrich Wilhelms-UniversitätBerlinDeutschland

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