Advertisement

Zusammenfassung

Viele, die dieses Buch in die Hand bekommen, werden sich über die Statistik des Ingenieurberufs vielleicht klare sein, als der Verfasser selbst. Sie werden vermutlich gefunden haben, daß, wie in allen andern Berufen, so auch bei diesem, im deutschen Land Überfüllung herrscht. Und in der Tat hat Überangebot Gehälter geschaffen, deren Niedrigkeit dem gebildeten Ingenieur die Schamröte in die Wangen treiben, beides: für die Empfänger, wie für die Geber, die ihresgleichen geringer besolden, als den letzten Arbeiter. So ist ein großes Ingenieurproletariat entstanden. Auch wandern viele unserer hoffnungsvollsten jungen Kräfte deshalb sus. Anderseits wird man gewiß von allen Seiten dem jungen Mann, der Ingenieur.werden will, liebenswürdig versichern, er habe „da noch die größten Chancen“. Weder möge ihn die erste Erkenntnis einschüchtern, noch die zweite Redensart allzu hochgemut stimmen. Es ist halt bei uns, wie überall: der Tüchtige kommt vorwärts, vielleicht, wenn er Glück hat, recht schnell, — und der Stümper bleibt unten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1907

Authors and Affiliations

  • F. zur Nedden
    • 1
  1. 1.AachenDeutschland

Personalised recommendations