Der Wechsel

  • Wilhelm Schmidt

Zusammenfassung

Zahlungen durch Banküberweisung und Scheck sind im allgemeinen als Barzahlungen anzusprechen. Der Wechsel dient dagegen eher dem Kreditbedürfnisse. Durch die Geldflüssigkeit der Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre ist der Wechsel mehr und mehr aus dem Markte verschwunden. Die fortschreitende Entwertung der Mark hat jedoch für die Geschäftswelt immer vermehrte Betriebsmittel erforderlich gemacht, so daß der Kreditbedarf von Tag zu Tag wächst und die Rückkehr zum Wechsel unausbleiblich ist. Die gegen ihn bestehenden Vorurteile sind auch zum größten Teile unberechtigt. Man darf eben den gesunden Warenwechsel nicht mit dem Prolongationswechsel verwechseln, wie er leider vor dem Kriege vielfach üblich war. Der gute Wechsel dient dem Zahlungsausgleiche wie kaum eine andere Einrichtung des Zahlungsverkehres. Natürlich wird man Akzepte nur von solchen Firmen an Zahlungsstatt hereinnehmen, von denen man bestimmt weiß, daß sie am Fälligkeitstage ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

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  • Wilhelm Schmidt

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