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Der große Krieg

  • Graf Ernst zu Reventlow

Zusammenfassung

Zm hochsommer 1870 brach dann der krieg zwischen Deutschland und Frankreich aus, und es zeigte sich sofort, daß die marine des Norddeutschen Bundes gar nicht daran denken konnte, iene kühnen Pläne, von denen wir sprachen, zu oerwirklichen, nämlich angriffsweise gegen die französische Flotte oder gar gegen französische häfen vorzugehen. 1870 besaß Frankreich im ganzen fünfundfünfzig Panzerschiffe, beinahe 300 nicht gepanzerte Dampfschiffe. Dem konnte die marine des Norddeutschen Bundes nur die drei Panzerfregatten „könig wilhelm“, „Friedrich Karl“ und „Kronprinz“ und zwei kleine seeuntüchtige Küstenpanzer gegenüberstellen. Es war also kein Gedanke an eine erfolgreiche Tätigkeit. Dazu kam allerlei mißgeschick. Die drei Panzerschiffe waren ganzneu, und weder Offiziere noch mannschaften waren genügend mit ihnen oertraut, daß sie wirklich als Waffe auf der höhe gestanden hätten. Aun, das ließ sich aber in einigen monaten wohl erreichen. Dazu kam jedoch, daß der „Friedrich Karl“das Unglück hatte, sich in zu flachem Wasser die schraubenflügel abzuschlagen. Reserdeflügel waren aber nur zwei da, ein Zeichen, wie es um das werft- und Reparaturwesen stand, und so mußte dieses Panzerschiff, mit nur zwei Schraubenflügeln anstatt oieren, sich mit einer oiel geringeren Geschwindigkeit begnügeln anstatt dieren, sich mitt einer diel geringeren Geschwindigkeit begnügen, als es von Rechts wegen hätte haben sollen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1913

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  • Graf Ernst zu Reventlow

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